Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal Schulträger: Gemeinde Schwalmtal
 
 
Janusz Korczak
 
 
Schüleraustausch » Frankreich » Zu Besuch in Ganges 2010

Ganges 2010

Donnerstag: Die Fahrt nach Frankreich und Ankunft

Pont du Gard

Donnerstagabend waren 31 Schüler/innen und ich sehr aufgeregt,denn es stand der Austausch bevor.Wir sollten um 20:40 Uhr an der Schule sein. Die Fahrt ging um 21:00 Uhr los.Am Anfang war es im Bus laut. Alle haben erzählt, wie es wohl sein wird in den Familien, ob die Familien nett sind...Dabei wurde natürlich viel genascht. Während der Fahrt haben manche versucht, zu schlafen und andere haben wiederum die Nacht durchgemacht.

Um 11;30 Uhr haben wir einen Zwischenstopp am Pont du Gard eingelegt.Es war sehr schönes Wetter, so um die 20-25°C.

Das haben wir natürlich ausgenutzt.Wir sind dort ins Wasser gegangen, aber die Socken wurden ausgezogen und die Hose wurde hochgekrempelt. Es wurden viele Fotos dort gemacht.

Dann ging es weiter.Wir hatten noch zwei Stunden Fahrt vor uns.

Die Zeit verging schnell. Am College angekommen, waren alle noch viel mehr aufgeregt als vorher.Wir wurden ganz herzlich vom Schulleiter begrüsst und konnten dabei kleine Snacks essen.

Zum Schluss sind alle in die Gastfamilien gefahren und haben dort ihren ersten Tag verbracht.

 

Saskia Michels

 

Freitag

Am Freitag, der Tag nach der Ankunft, trafen sich alle Franzosen mit Ihren Austauschpatnern gegen 8.30 Uhr vor dem Collège « Louise-Michel ».

Anschliessend gingen die deutschen Schüler gemeinsam mit den Lehrern zum Markt, den wir uns in Gruppen angeschaut haben.

Der Markt in Ganges war gross und hat den meisten Schülern gut gefallen, doch viele waren erschreckt, dass dort viele Tiere in kleinen Käfigen gehalten und verkauft wurden.

Gegen 10.30 Uhr trafen sich die deutschen Schüler mit den französischen Schülern vor dem Rathaus in Ganges zur Begrüssung, bei der es eine Kleinigkeit zu Essen und zu Trinken gab. Es war ein besonderes Ereignis, da in diesem Jahr, das 25 jährige Jubiläum der Partnerschaft zwischen Ganges und Schwalmtal gefeiert werden wird.

Nach dem netten Empfang im Rathaus von Ganges, durch den Bürgermeister und den Schulleiter, machten sich die deutschen Schüler auf den Weg nach Montpellier und die französischen Schüler gingen zurück in den Unterricht. Gegen 14.00 Uhr trafen wir in der schönen Stadt « Montpellier » an. Leider haben wir uns etwas verspätet, da es kaum Parkplätze für unseren Bus gab. Deswegen hatten wir weniger Zeit, die Stadt genauer zu besichtigen.

Montpellier ist eine sehr schöne und grosse Stadt, die allen deutschen Schülern gut gefallen hat. Es war eine gute Möglichkeit, Geschenke für unsere Eltern oder andere Verwandten zukaufen.

Gegen 15.30 Uhr fuhren wir wieder zurück nach Ganges, wo wir gegen 16.30 eintrafen und zurück in unsere Gastfamilien gingen.

Alexandra Prinz

 

Samstag: Ausflug nach La Grande Motte

Wir sind um halb elf mit unseren Austauschschülern mit dem Bus losgefahren.

Auf der Fahrt war sehr gute Stimmung im Bus, denn ein paar von uns haben deutsche Lieder gesungen, die unsere Austauschschülern nicht kannten.

Als wir angekommen sind, hat uns die Schulleiterin der französischen Schule etwas über die Gründung von La Grande Motte erzählt. Ende der 60er Jahre war dieses Gebiet nur unbewohnte, sumpfige Küste. Viele Franzosen verbrachten ihren Sommerurlaub an der spanischen Mittelmeerküste. Die franz. Regierung strebte danach die Touristen an die eigene Küste zurückzuholen. Unter der Planung eines berühmten Architekten entstand dieses grosse Feriengebiet mit den unten abgebildeten Ferienappartements, wo sich jedes Jahr im Sommer unzählig viele Touristen aus allen Ländern Europas erholen.

Das Eigenartige an diesen Hochhäusern ist, dass sie halbrund gebaut sind, damit man von allen Zimmern gleich gut auf das Meer schauen kann.

Diese Häuser sind alle pyramidenförmig und sie sehen alle gleich aus, so dass man sich verläuft, wenn man sich nicht auskennt.

Der Strand war echt schön und einige von uns waren im Meer, das sehr kalt war. Das Wetter hätte besser sein können aber es war trotzdem sehr schön.

Sarah Ditges

 

Montag: Arles

Arles ist eine Stadt, die ungefähr 2 Stunden von Ganges entfernt liegt. Diese Stadt liegt in der Provence, einer Region, die berühmt ist, wegen der riesigen Lavendelfelder, den alten röm. Bauwerken und ihren Städten.

Alphonse Daudet ist ein Schhriftsteller dieser Region gewesen und hat Land und Leute in seinen Geschichten beschrieben und am Leben gehalten.

Eine seiner Geschichten handelt von einer Mühle >> Le moulin de maître Cornille<<.

Auf dem Weg nach Arles besuchten wir diese Mühle. Dort war es nicht so toll, denn es war, bis auf die Geschichten die der Autor geschrieben hat und die uns ein ein Führer lebendig erzählt hat, nicht sehr interessant und viele waren unruhig. Frau Schulz und Frau Lamers - Düren haben uns die Übersetzung geliefert. In Arles haben wir dann etwas Zeit zum Shoppen gehabt. Ich bin mit ein paar Freunden nach McDonalds gegangen ..... was wir nicht wussten: es war weit entfernt! Wir hatten nur Zeit zum Hingehen, zum Bestellen und zum Zurückgehen. Das Essen mussten wir unterwegs essen und so war es ziemlich stressig.

Danach wurden wir in 2 Gruppen eingeteilt und haben eine Stadtführung mitgemacht.

Diese war interessant, denn in Arles stehen alte Gebäude und Skulpturen von Römern und Griechen. Wir kamen z.B.: in einem Colosseum ,das früher von den Römern als Theater benutzt wurde, vorbei.

Nach der Stadtführung konnten hatten wir noch eine halbe Stunde Zeit und ich bin mit meiner Austauschpartnerin shoppen gegangen. Die Rückfahrt war ziemlich lustig, weil Eddie, der Busfahrer, alte Karnevalslieder und Schlager abgespielt hat und viele mitgesungen haben.

Ich fand den Tag ziemlich gelungen, denn ich habe auch noch letzte Mitbringsel beim Shoppen gefunden und hatte eine Menge Spaß und ich denke , da war ich nicht die einzige.

Lena Reinelt

 

Dienstag: Besuch der Schule

Wir haben uns um 8:15 Uhr am Eingang des Collège  Louise-Michel  getroffen.

Zuerst sind wir um 8:30 Uhr mit unseren Austauschschülern in den Unterricht gegangen.

Ich hatte in der ersten Stunde Mathe bei Frau Mézy und in der zweiten Stunde hatten wir Deutsch bei Frau Zassi. In der Stunde sollten sich alle deutschen Schüler auf Französisch vorstellen und die Franzosen auf Deutsch.

Anschliessend hat uns die Schuleiterin,in jeweils 2 Gruppen, die Geschichte der Schule erzählt. Ausserdem haben wir unsere Schule mit der der Franzosen verglichen.

Danach durften wir in die Kantine und haben dort zu Mittag gegessen. Es gab Pommes mit Würstchen.

Insgesamt hatten wir 2 Stunden Pause, in der wir uns in der Halle aufgehalten haben.

Um 14 Uhr haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und durften uns zwischen Sport,Texte für die Website erstellen oder Besichtigung von Ganges entscheiden.

Havi Tran

 

Mme. Rivet bei der Führung

Unterricht in Frankreich läuft anders ab als in Deutschland. Unterrichtbeginn ist um 8:30. Dann versammmeln sich die Schüler vor den Klassen. Der Lehrer kommt, öffnet die Klasse, und der Unterricht beginnt. Die Schüler stellen sich hinter ihre Plätze. Es ist komplett ruhig. Dann dürfen die Schüler sich setzen. Der Lehrer gibt eine Aufgabe und die Schüler arbeiten. Es gibt nur wenig mündliche Mitarbeit. Häufig erzählt nur der Lehrer. Wenn es klingelt, verlassen die Schüler die Klassen und gehen in eine andere. Nicht der Lehrer kommt, wie in Deutschland, sondern die Schüler kommen zum Lehrer.

Mme Rivet, die Direktorin (Principale) und M. Benchimol der 2. Direktor, führten uns durch das Gebäude. Es wurde uns erklärt, dass es Mitarbeiter gibt, die sich darum kümmern, dass die Schüler in die Klassen gehen. Ausserdem gibt es eine Krankenschwester, die sich um kranke Kinder kümmert.Uns wurden die eizelnen Bereiche der Schule gezeigt wie zum Beispiel der für Naturwissenschaften. Wir wurden auch noch durch das Lehrerzimmer geführt. Zum Abschluss wurden wir zur Kantine gebracht, um dort zu essen.

Gerrit Krause

 

Rundgang durch Ganges

Am Dienstag Nachmittag haben einige von uns einen Rundgang durch Ganges gemacht. Ein franzoesicher Lehrer brachte uns Einiges der Geschichte von Ganges naeher. Wir begannen bei einer evangelichen Kirche und endeten wieder dort mit einer abschliessenden Erlauterung des Denkmals.

Das Tiersymbol der Franzosen ist der Hahn.

 
 
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