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Janusz Korczak ![]() |
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Schüleraustausch » Frankreich » Zu Besuch in Ganges 2012 BEGEGNUNG MIT SÜDFRANKREICH20 Jahre Schulpartnerschaft zwischen der JANUSZ-KORCZAK-REALSCHULE und dem COLLÈGE LOUISE MICHEL - GANGES
Die langjährige Partnerschaft der Schulen wurde in diesem und vergangenen Jahr dadurch gewürdigt, dass unsere französischen Freunde im vergangenen Winter bei uns zu Gast waren und dass wir im Frühsommer dieses Jahres den Besuch in Frankreich durchgeführt haben. Am 30. Mai machten sich also 28 Schülerinnen und Schüler begleitet von Frau Lamers-Düren, Herrn Kötting und Herrn Rehbein per Bus auf den Weg nach Ganges. Auch einige Mitglieder des Partnerschaftsvereins aus Waldniel nahmen gerne die Gelegenheit wahr, die freundschaftlichen Kontakte mit Ganges zu pflegen u.a. auch Frau R. Schulz,die über viele Jahre den Austausch für unsere Realschule geleitet hatte. Die Nachtfahrt verlief ruhig –bei angenehmen Wetter und guten Verkehrsbedingungen. Auch wenn die Busfahrt fast 10 Stunden in Anspruch nahm, fühlten sich alle recht wohl und warteten gespannt auf die neuen Eindrücke Die erste große Zwischenstation auf dem Weg nach Ganges folgte dann am Pont du Gard- römisches Bauwerk, das die Wasserversorgung der Region regulierte. Diese Imposante mehrstöckige Brücke gehört seit vielen Jahren zum WELTKULTURERBE der UNESCO: Bei herrlichem Sonnenschein konnten wir den Aufenthalt genießen, einige wagten sich ins flache, strömende, aber kühle Wasser. Die letzte Müdigkeit konnte so aus allen Knochen vertrieben werden. Ein Weg führte auf die obere Ebene des Äquadukts, von der aus man einen herrlichen Blick über die Landschaft erleben konnte. Um 15.30 Uhr erreichten wir Ganges und wurden herzlich von unseren Gastgebern empfangen Das Wiedersehen nach einem halben Jahr wurde freudig erwartet und bald hörten wir unsere deutsche Sprache mit einem französischen Akzent und auch unsere Jugendlichen bemühten sich intensiv, sich in der Fremdsprache verständlich zu machen. Wenn es manchmal noch ein wenig hakte, wurde auch Englisch gesprochen. Die Schulleitug des Collége begrüßte dann alle Anwesenden, es wurden Getränke zur Erfrischung gerreicht und selbst gebackener Kuchen wurde angeboten. Viele hatten jetzt Sehnsucht nach ein wenig Ruhe und nach einer erfrischenden Dusche, denn der erste Tag ist doch sehr lang und so ging es dann auch zügig mit den Gastgebern zu der jeweiligen Familie. Unsere französischen Gastgeber hatten ein sehr ausführliches und abwechslungsreiches Programm für uns aufgestellt. Der Freitag verläuft schon recht traditionell. a) Besuch des Wochenmarktes von Ganges Ball im Collége Louise MichelBesuch des Museum Fabre in Montpellier und Aufenthalt in der StadtMontpellier ist eine beeindruckende Stadt. Auch hier sind römische Spuren immer noch gegenwärtig in monumentalen Bauwerken, Klassische Gebäudefassaden wechseln sich ab mit hochmodernen terrassenförmig angelegten Einkaufszentren und Wohnanlagen. Ein Grüngürtel durchzieht die ganze Stadt, so dass die Menschen sich hier wohlfühlen könnenIm Museum Fabre besuchten wir eine Ausstellung niederländischer Künstler des 17. 18. Jahrhunderts, aber auch eine moderne Austellung. Der est des frühen Nachmittags stand zur freien Verfügung. Durch eine quirlige , lebensfrohe Stadt ging es zurück zum Bus. Den Abend und auch den Sonntag verbrachten die Jugendlichen bei ihren Gastfamilien und so manches Highlight wurde dabei angeboten .Eine Fahrt zum Meer, Kanufahren , Klettertouren, Picnic im Freien, Besuch einer Tropfsteinhöhle mit phantastischen Gebilden aus Stein.u.ä.m. Ausflug in die CevennenNach diesem erlebnisreichen Tag, bei dem wir durch ein reichhaltiges Picnic im Freien gestärkt wurden, konnten wir uns schon so langsam wieder auf die Heimfahrt vorbereiten. Doch zunächst lag ja noch der Unterrichtsmorgen im Collége vor uns. Austausch bedeutet eben auch, dass wir Schulleben und Unterricht in Frankreich mit unserem Schulalltag vergleichen können, denn das Schulsystem ist ganz anders als in Deutschland. Der Nachmittag musste für die letzten Reisevorbereitungen genutzt werden. Im Collége waren leckere Speisen und erfrischende Getränke aufgetischt worden. Die Temperaturen waren sommerlich, so dass eine Erfrischung ganz gut tat. Mme Rivet, die Schulleiterin und Herr Kötting lobten die gelungene Durchführung dieses Austauschs. Beide betonten wie wichtig die Verständigung junger Menschen aus unterschiedlichen Nationen ist, wie bedeutsam für ein Europa, das die Grenzen immer mehr ineinanderfließen lässt. Auch die Vertreter der beiden Partnerschaftsvereine würdigten die langjährige Treue der Städte und der Schulen. Junge Menschen aus beiden Schulen sollen Garanten dafür sein und werden, dass diese Partnerschaft lange bestehen bleibt. Wie sehr Freundschaften in diesen Tagen und auch schon im letzten Winter gewachsen waren, kann man daran erkennen, dass manchem der Abschied recht schwer fiel. Das Zusammensein auf dem Schulhof, letzte Verabredungen, ein letztes Foto. Die Abreise wurde weiter herausgezogen, bis sich dann unser Bus langsam in Bewegung setzte, begleitet von einigen rennenden Jugendlichen, die uns dann bis zum Ortsausgang begleiteten. Dazu die folgenden Bilder: |
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