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Presse 28.08.2016 Lernen mit der KartoffelBericht aus der Verlagsbeilage Praxis Kartoffeln 2016 der Landwirtschaftlichen Zeitschrift Rheinland vom 18.08.2016 Kartoffeln? Kommen aus dem Supermarkt! Dass es so einfach nicht ist, wissen die Schüler der Janusz-Korczak-Realschule in Schwalmtal längst: Seit 2013 betreiben die Realschule und die Wilhelm Weuthen GmbH & Co. KG, ein Tochterunternehmen der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG, eine Kooperation, in der die Schüler ein Kartoffelversuchsfeld betreuen – von Anbau über Pflege bis zur Vermarktung. Anfang Juli stand die Ernte der selbstgezogenen Kartoffeln an. Mit Feuereifer stürzten sich die Schüler auf die Arbeit und hatten viel Freude daran, „ihre“ Kartoffeln zu ernten. Zur Ernte gehört natürlich auch die Qualitätsbestimmung. Dazu ging‘s ins Labor, um mit der Unterwassergewichtsbestimmung den jeweiligen Stärkegehalt der Kartoffeln festzustellen. Zuletzt konnte jeder Schüler einen großen Sack Kartoffeln mit nach Hause nehmen – von jeder angebauten Sorte etwas für den heimischen Speiseplan: Annabelle (Speisekartoffel), Premiere (Pommes) und Lady Rosetta (Chips).„Die Ernte ist der Höhepunkt des Bio-Neigungskurses der 7. Klasse, in dem es seit dem Pflanztermin im April nicht mehr zwei Stunden ‚Bio‘ sondern zwei Stunden ‚Kartoffel‘ hieß“, erklärt Ira Horstmann, zuständig für den Bereich Marketing/Öffentlichkeitsarbeit bei Weuthen, das Konzept der Kooperation. Die 23 Schüler mit ihrem Lehrer Tobias Heimes pflanzten unter fachlicher Anleitung zunächst in Zweierteams Pflanzkartoffeln von einer der drei Sorten. Das heißt: Boden bearbeiten, pflanzen, Damm formen, Folien auslegen, Anbaustrategie besprechen – sogar Kochversuche mit unterschiedlichen Sorten gehörten zum Programm! – und während des Aufwuchses bis zu den Sommerferien die Fläche regelmäßig besuchen und begutachten. Die Ergebnisse wurden in einem Kartoffeltagebuch zusammengefasst. All das fließt in die Noten der Schüler ein.„Die Schüler bekommen einen intensiven Einblick in betriebswirtschaftliche, produktions- und vertriebstechnische Zusammenhänge der Kartoffelwirtschaft und somit eine starken Realitäts- und Praxisbezug fürs spätere Berufsleben“, ist Lehrer Tobias Heimes überzeugt. „Und bei der abschließenden Manöverkritik war die einhellige Meinung: ‚Das Projekt hat Riesenspaß gebracht!‘“ „Uns ist wichtig, bei den Schülern und deren Familien für die Kartoffel zu werben“, so Horstmann. „Wir wollen uns aber auch als Unternehmen vor Ort engagieren und Jugendlichen die Möglichkeit für einen Praktikums- bzw. Ausbildungsplatz zu bieten. So können wir interessierte und engagierte Kandidaten schon mal kennenlernen. Wir freuen uns auf den Weuthen-Kartoffeltag, auf dem der Bio-Neigungskurs die Ergebnisse der harten Arbeit präsentieren werden – und die Schüler freuen sich auch!“ Weitere Bilder und Infos finden Sie auf den Internetseiten der Firma Weuthen
Realschüler sind zurück aus FrankreichRheinische Post, 11.06.16 Viersen. Schüler der Janusz-Korzak-Realschule Waldniel sind nach dem Besuch der französischen Partnerstadt Ganges wieder nach Schwalmtal zurückgekehrt. Mit ihrer Lehrerin und elf Mitgliedern des Partnerschaftsvereins bildeten die 22 Schüler eine Reisegruppe, die die Freundschaft der Gemeinde Schwalmtal mit der französischen Partnerstadt nun intensivierte. Vor 31 Jahren wurde die Partnerschaft von Schwalmtal und Ganges im Departement Herault feierlich besiegelt. Seitdem gibt es den Austausch beider Gemeinden. Anfang der 90er-Jahre freundeten sich auch die Janusz-Korczak-Realschule und das Collège Louise Michel an. Alle zwei Jahre besuchen sich die Schüler gegenseitig. Nachdem im Februar Gäste aus Ganges Schwalmtal besucht hatten, fuhren die Schwalmtaler nun nach Ganges. Der Gegenbesuch startete mit einem Wolkenbruch, dadurch fiel der Abschied in Waldniel kurz und schmerzlos aus. Wer nicht vom elterlichen Auto in den Bus sprintete, war nass bis auf die Haut. Und den Reisenden stand eine lange Busfahrt bevor. Für die unbequeme Nacht im Bus entschädigte aber am Morgen der Blick auf den Pont du Gard - und 20 Grad Celsius um 9.30 Uhr, Tendenz steigend. Die Begrüßung in Ganges fiel herzlich aus: Einige Schüler hatten seit dem Besuch in Schwalmtal Kontakt gehalten und freuten sich über das Wiedersehen. Und es galt, viele Eindrücke zu bewältigen. Schon der bunte Markt mit lebenden Hühnern und Jugendlichen, die den Deutschen Katzenbabys schenken wollten, überwältigte einige. Andere nutzten den Marktbesuch für eine erste Shoppingtour. Das Museum der Cevennen, die Stadt Le Vigan, das faszinierende Montpellier - es ging Schlag auf Schlag. Aber auch die Zeit in den Familien kam nicht zu kurz. Schließlich sollten die jungen Schwalmtaler das Leben in Frankreich kennenlernen. Die Gasteltern bemühten sich rührend, alles "wie zu Hause" zu gestalten. Highlight für die meisten war der Ausflug ans gut 80 Kilometer entfernte Mittelmeer. Beim Abschied versprechen sich viele ein baldiges Wiedersehen. "Ihr müsst die Freundschaft pflegen, das ist wichtig", mahnte Alain De Sechelles, der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins in Ganges. (hah) 14.06.2016 Auf nach Ganges!
Pluspunkt, Mai 2016 23 Schüler der Janusz-Korczak-Realschule fahren vom 1. bis 8. Juni nach Ganges. Mit unterwegs: Mitglieder des Partnerschaftsvereins. Auch der PlusPunkt geht mit an Bord des Reisebusses und berichtet im Internet von unterwegs. Schwalmtal/Ganges (hei). Marie freut sich auf ihre Austauschpartnerin Emie, Darius auf viele Unternehmungen und darauf, das Meer zu sehen. Sara hofft, dass die deutschen Schüler nicht einen ganzen Tag lang mit ihren französischen Austauschpartnern zur Schule müssen. „Denn bis 17 Uhr, das ist echt lang:“ Die Vorfreude auf den Besuch in Ganges wächst mit jedem Tag. Jetzt ist es einfacher als beim Besuch der Austauschpartner aus Ganges. Da kannten sich die Schüler noch nicht und standen ein wenig misstrauisch in der Busschleife vor der Schule, als der französische Reisebus heranrollte. Beim Abschied flossen dann Tränen. Marie und Emie hatten nach dem Besuch noch eine Zeitlang Kontakt, jetzt lebt er wieder auf. „Sie versucht, deutsch zu schreiben, ich französisch“, sagt die Realschülerin. Seit der sechsten Klasse lernen die Neuntklässler die Sprache. Und es klappt schon sehr gut. Alle freuen sich auf die Zeit in ihren Gastfamilien - und überlegen, was sie denn als „typisch deutsches" kleines Gastgeschenk mitbringen sollen. Phyllis hat sich für Chloe für ein Armband entschieden, für die Gasteltern ist sie genau wie ihre Mitschüler noch ein bisschen ratlos. Die Ratlosigkeit hat auch die PlusPunkt-Redaktion ergriffen. Denn PlusPunkt-Redakteurin Heike Ahlen, die auch Mitglied im Partnerschaftsverein ist, wird die Fahrt begleiten. Auch sie ist bei einer Familie in Ganges untergebracht. Und sie wird „live" von der Fahrt berichten. Und zwar unter www.extra-tipp-viersen.de/pluspunkt/ und auf der Facebook-Seite des PlusPunkt. 11.05.2016 So geht Mittagspause in der SchuleRheinische Post, 10.05.2015, Heike Ahlen
Schwalmtal. Spielen, basteln, snacken, entspannen. In der "Oase" der Janusz-Korczak-Realschule in Schwalmtal können sich Kinder und Jugendliche ausruhen oder auch austoben, damit sie Kraft schöpfen für den Unterricht am Nachmittag. Wenn der Schulgong um 12.30 Uhr zur Pause ruft, dann setzen sich viele Füße in Richtung "Oase" in Bewegung. Oase steht für "Offene Angebote Soziale Erziehung". Aber in allererster Linie ist sie tatsächlich eine Oase - ein Ort, an dem man sich wohlfühlen und die Seele baumeln lassen kann. "Wir möchten, dass die Schüler ihre Mittagspause so gestalten können, wie sie wollen", sagt der Sozialpädagoge Karsten Bögershausen. Es gehe darum, Kraft zu schöpfen, um sich am Nachmittag noch einmal auf den Unterricht konzentrieren zu können. Als erste kommen ein paar Schüler herein, die zielgerichtet in die offene Küche gehen, sich Schürzen vom Haken nehmen, die Hände waschen und ihren Dienst beginnen. Die Sechstklässler versehen diesen Dienst freiwillig, die älteren Schüler haben ihn im Rahmen einer Wahlpflicht ausgesucht. Jeder Schüler muss sich dabei ein soziales Projekt suchen. Auch Maria nimmt ihren Platz in der Spieleausleihe ein. Schon wenige Minuten später liegt ein Stapel Schülerausweise vor ihr, ihre Liste füllt sich. Wer ein Brettspiel machen oder Fußballspielen möchte, muss seinen Schülerausweis als Pfand abgeben. Wenn das Spiel zurückkommt, kontrolliert Maria es auf Vollständigkeit und darauf, ob alles heil geblieben ist. Wäre das nicht der Fall, müssten die jeweiligen Schüler dafür geradestehen. Die Regeln scheinen streng - aber sie werden von allen akzeptiert und geachtet. Genauso wie das Konzept "Leise - langsam - höflich". Auch das funktioniert. Niemand rennt, und obwohl die hellen Räume der Oase gut gefüllt sind, ist es nicht laut. "Die Kinder wissen das zu schätzen, was sie hier haben", sagt Bögershausen. Draußen auf dem Schulhof springen einige Kinder Seilchen, und auch einen Fußball hat Maria verliehen. 14.04.2016 Helden und Vorbilder in Bildern — Sieger ausgezeichnetRheinische Post, 31.03.2016 Viersen. "Fantastische Helden und echte Vorbilder. Wer inspiriert dich?" lautete das Thema beim 46. Internationalen Jugendwettbewerb "jugend creativ".
26.02.2016 Realschüler besuchen den Landtag
Rheinische Post, 25. Februar 2016 Viersen. 45 Schüler der Janusz-Korczak-Realschule aus Waldniel haben den FDP-Landtagsabgeordneten Dietmar Brockes im Landtag in Düsseldorf besucht. Zum Auftakt des Besuchs spielten die Achtklässler eine Plenar-Debatte nach. Hier waren sie nun selbst als Abgeordnete gefordert. Danach lernten sie auf einem Rundgang das Parlamentsgebäude kennen. Anschließend sprachen sie mit Brockes. Im Mittelpunkt standen dabei die Flüchtlingspolitik und die Arbeit des Abgeordneten. (RP) 02.02.2016 Die Turnhalle wird zur Manege
Rheinische Post, 28.01.2016 Sechstklässler der Janusz-Korczak-Realschule studierten in dieser Woche ein buntes Zirkusprogramm ein, das sie heute Nachmittag in Waldniel zeigen. SCHWALMTAL (biro) Ein nackter Fuß steckt in der Schlaufe, der zweite nackte Fuß tritt fest gegen das Band. Zack, da hat sich Lisa einmal selbst um das grüne Tuch gewickelt. Und so schraubt sich die Zwölfjährige aufwärts – feste treten, einmal umdrehen,feste treten und so weiter. Plötzlich lässt Lisa los und wirbelt wie eine Schraube hinab, springt ab, verbeugt sich, lächelt, als wäre das alles ganz einfach. Die Luftakrobatik-Nummer studiert die Schülerin der Janusz-Korczak-Realschule für die Zirkus-Aufführung ein, die 141 Kinder der Stufe sechs heute in der Turnhalle an der Dülkener Straße zeigen werden. Beginn ist um 17 Uhr, und die Kinder hoffen, dass die Halle voll wird und viele Besucher kommen. Der Eintritt kostet drei Euro. Seit Montag haben die Jungen und Mädchen mit der Unterstützung von Zirkuspädagogen der Zirkusfabrik aus Köln und mit Hilfe ihrer Lehrer alles Mögliche ausprobiert und gelernt: Einige Kinder können jetzt mit Tüchern jonglieren, andere mit Bällen. Die einen werfen Diabolos in die Luft und fangen sie geschickt wieder auf, die nächsten laufen über Walzen, üben sich im Seiltanz, wirbeln Reifen durch die Luft oder baumeln amTrapez. Sie bauen menschliche Pyramiden,drei „Stockwerke“ hoch, drehen Teller oder balancieren auf großen Bällen. Dass sie dabei auch noch ein Seil schwingen können, sodass andere hüpfen können, beweisen Tobias und Nico: Die Jungen stehen so sicher auf den festen Bällen, als würden sie daheim nichts anderes tun. Selbst die Lehrer haben noch etwas hinzugelernt. Daniela Lüders, Lehrerin der Klasse 6c, unterrichtet sonst Englisch, Französisch und Spanisch. Für die Projektwoche nun lernte sie, mit Tellern zu jonglieren, um dies dann ihrenSchülern zeigen zu können. Neben den Zirkustricks, die die Sechstklässler in dieser Projektwoche entdecken, gibt es auch noch andere Dinge, die die Kinder lernen: aufeinander zu hören, beispielsweise. Oder konzentriert bei der Sache zu sein. Sie lernen, im Team zu arbeiten– schließlich müssen die einzelnen Gruppen ihre Auftritte selbst gestalten und genau durchplanen. Wer kommt wann auf die Bühne? Wer bringt die Requisiten mit? Und sie lernen, am Ball zu bleiben, auch wenn etwas nicht sofort klappt. „Sie lernen, an sich zu arbeiten, Hürden zu überwinden“, erklärt Zirkuspädagoge Sven Nitsch. Zur Belohnung fürs „Dranbleiben“ gibt es schließlich den Auftritt vor Publikum – und sicherlich einen großen Applaus. 27.08.2015 Pressebericht über die Kooperation mit der Fa. Weuthenrwz-agrarReport 02/2015
![]() Team J.-K.-Robots auf siebtem PlatzRheinische Post vom 24.06.2015 13 Schülerteams waren am 12. Juni beim neunten von insgesamt zehn Regionalausscheidungen der Kategorie Robot-Game des diesjährigen zdi-Roboterwettbewerbs in Bochum am Start [Anmerkung: Im Jahr 2014 waren wir in Bochum; 2015 haben wir in Wuppertal teilgenommen (Fehler der RP)]. In der Kategorie für gemischte Schülerteams hatten die Teilnehmer mit ihren selbst gebauten und selbst programmierten LEGO Mindstorms®-Robotern in einer vorgegebenen Zeit einen Parcours zu absolvieren. Auch die Janusz-Korczak-Realschule aus Schwalmtal nahm am Wettbewerb teil. Am Ende belegte das Team J.-K.-Robots (Foto) den siebten Platz. Für das Finale am 20. Juni in Mülheim an der Ruhr qualifizierte sich „RCC Roberta Chaos Club" aus Lüdenscheid. 15.06.2015 Zu Besuch bei Freunden ...mein Grenzland Schwalmtal, Brüggen und Niederkrüchten - 06. Juni 2015 - Woche 23 - Nr.6 Schwalmtal (C. Parti.) ... hieß es in diesem Jahr im Zusammenhang mit dem deutsch-niederländischen Austauschprojekt der Janusz-Korczak-Realschule. 19.01.2015 Realschüler unterstützen schwerkranke Kinder
Rheinische Post vom 16.01.2015 Im Kinderhaus Viersen leben 14 Kinder und Jugendliche. Sie sind schwer krank, ihr Leben hängt ab von Maschinen, die sie beatmen und ernähren. Davon berichtete Ingrid Koenen vom Kinderhaus gestern in der Janusz-Korczak-Realschule den Jungen und Mädchen, die zur Schülervertretung der Schule gehören.Sie übergaben stellvertretend für alle Schüler, die am Schullauf im Stadion von Fortuna Dilkrath teilgenommen hatten, 2000 Euro ans Kinderhaus. Koenen dankte den Schülern für ihren Einsatz und erzählte ihnen auch, was im Kinderhaus von dem Geld angeschafft werden soll. Unter anderem bezahlt das Kinderhaus, das den schwerkranken Kindern eine häusliche Atmosphäre bieten will, eine Sozialpädagogin, Ausflüge oder Dinge wie Hängematten von Spendengeldern. Jeder Tisch, jeder Stuhl, jedes Bild im Kinderhaus sei spendenfinanziert, so Koenen. Über weitere 2000 Euro freute sich Alexandra Vahlhaus vom Förderverein „Fighting Spirits“. Der Verein bietet Jugendlichen, die an Krebs erkrankt sind oder waren, auf dem Geländeder Uniklinik Düsseldorf die Möglichkeit, Songs zu schreiben, einzusingen und mit der Band vor Publikum zu präsentieren. Auch unterstützt der Verein die Familien der krebskranken Jugendlichen. Mit Musik kämpfen die Jungen und Mädchen gegen ihre Krankheit, was Besucher auch bei Konzerten erleben können. (biro) 30.06.2014 Schüler fahren mit Senioren an die MaasRheinische Post vom 25.06.2014 SCHWALMTALEinen ganz besonderen Ausflug haben die Bewohner des Altenheims St. Michael Waldniel und Schüler der Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal erlebt. Gemeinsam fuhren die Senioren und die Jugendlichen mit einem Bus, den die Kraftverkehr Schwalmtal zur Verfügung gestellt hatte, in die Maasduinen bei Venlo. Auf rollstuhlgerechten Wanderwegen wurden die Senioren von den Schülern dort geschoben, und zwei Führer des Nationalparks „De Maasduinen“ wiesen die Gäste auf die Schönheiten der Natur hin. Danach gab es in der Schleusen-Gaststätte am Reindersmeer noch einen Imbiss für die Jugendlichen und die Senioren. Mit dabei waren bei dem Ausflug in die Maasduinen auch Vertreter des Schwalmtaler Bündnisses für Familie und der Lokalen Agenda. Denn der Ausflug war Teil des Projekts „Jung und Alt“, das soziales Engagement fördern und junge Leute und ältere Menschen in Kontakt bringen soll. Dafür haben die Janusz-Korczak-Realschule und das Seniorenheim St. Michael einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Jährlich gehört auch das gemeinsame Plätzchenbacken vor Weihnachten zu diesem Projekt. Der Verein Bündnis für Familie und die Lokale Agenda begleiteten den Ausflug an die Maas, um das Projekt nun kennenzulernen und vielleicht auch zu unterstützen. 17.06.2014 Junge Musiktalente der Realschule beweisen ihr Können im Konzert
Rheinische Post vom 12.06.2014 An der Janusz-Korczak-Realschule wird musikpädagogische Arbeit engagiert betrieben. Die Kooperation mit der Kreismusikschule soll ausgebaut werden.SCHWALMTAL (gho) Mit dem Konzert „Treffpunkt Musik 2014“, so skizzierte Schulleiter Wolfgang Kötting das Programmkonzept, werde „keine perfekte Show angestrebt“, sondern vielmehr ein Überblick über das musikpädagogische Konzept der Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal gegeben. Und das ist in der Tat beeindruckend. Was in der Achim-Besgen-Halle zu hören und zu sehen war, zeugte von einer planmäßigen, engagierten Breitenarbeit. Fünf Musiklehrerinnen proben regelmäßig mit dem Schülerorchester und dem Unterstufenchor sowie mit Duo- und Triobesetzungen, und sie studieren mit Klassen und Jahrgangstufen Projekte ein. Von regelmäßigem Üben und Proben kündeten Besetzungen für Querflöte und Fagott ebenso wie solche für Keyboard, Gitarre und Schlagzeug. Und weil keiner sein Licht unter den Scheffel stellen soll, wurden auch großartige solistische Leistungen vorgestellt. Mit einer Schlagzeug-Improvisation sorgte Johannes Schmitz für Furore. Und was seine jüngere Schwester Lotta, ebenfalls Jahrgangsstufe 10, auf der Geige bot, hatte hohes professionelles Niveau. Die hochtalentierte 15-jährige Jungstudentin der Kölner Musikhochschule glänzte mit zwei Paganini-Capricen (Nr. 13 und 16). Ein gutes Beispiel für Breitenarbeit wurde mit dem Projekt „Jim Knopf“ geboten, einem „Minimusical“, an dem alle fünf Klassen der Jahrgangsstufe fünf teilnahmen. Am Anfang stand der Besuch im Theater Mönchengladbach/Krefeld. Danach wurden die Aufgaben auf die einzelnen Klassen verteilt. Unter Beteiligung der Kinder wurde die Dramaturgie entwickelt, abschließend wurden die Teile zu einem Ganzen zusammengefügt. Hervorzuheben ist die Freude, mit der die Jungen und Mädchen sangen, spielten und tanzten. Hier macht Schule den Kindern offensichtlich Spaß - und den Lehrern ebenfalls. Alte Liebe rostet nicht. Das bewies das Ehemaligenorchester mit irischen Volksweisen und einer Tarantella. Der langjährige Musiklehrer der Schule, Hans Joachim Kadoch, heute als Pianist auf Kreuzfahrtschiffen eher im Unruhe- als im Ruhestand, arrangierte für seine ehemaligen Schüler die Stücke so, dass die vorhandenen Instrumente passend eingesetzt werden können. Zu Recht geizten Eltern und Mitschüler nicht mit Beifall. Mit Optimismus dürfen Lehrer, Eltern und Schüler in die Zukunft blicken: Die Kreismusikschule Viersen, schon jetzt regelmäßig in den Räumen der Realschule zu Gast, wird die Kooperation weiter ausbauen. Davon dürften beide Einrichtungen profitieren. Pressebericht über die InklusionRheinische Post vom 07.06.2014
„Jeder von uns ist etwas Besonderes“Während andere noch debattieren, hat sich die Janusz-Korczak-Realschule im vergangenen Jahr auf den Weg gemacht: Die 5d ist eine Inklusionsklasse mit 22 Schülern, sechs davon mit Förderbedarf, und eine tolle Gemeinschaft.VON SABINE JANSSEN SCHWALMTAL „Inklusion ist, wenn manche nicht so schnell mitarbeiten können“, sagt Mahsun. „Hast du eine Ahnung, was wir alles können!“, ruft Kevin. Alle lachen - miteinander, nicht übereinander. Die 22 Schüler wissen, dass sie in eine Inklusionsklasse gehen, und sie finden das auch gut so. Im vergangenen Schuljahr ist die 5d an der Janusz-Korczak-Realschule gestartet; sechs Kinder haben Förderbedarf. Kevin, der schlaksige Rothaarige mit der Gelfrisur, ist eines von sechs Kindern mit Förderbedarf. Im August beginnt die zweite Inklusionsklasse der Schwalmtaler Realschule, acht Schüler darin haben Förderbedarf. Während andere noch über Inklusion debattieren, hat sich die Janusz-Korczak-Realschule auf den Weg gemacht. „Wir wussten, dass die Inklusion kommt, und wir hatten gute Startbedingungen: nicht nur einen zusätzlichen Raum, sondern auch offene Kollegen“, sagt Konrektorin Birgit Bünger. Inzwischen ist das erste Schuljahr fast vorbei. Die Pionierarbeit war anstrengend, und sie ist gelungen - gemessen daran, dass die Atmosphäre offen und das Lern-Klima entspannt ist. So können Orte des gemeinsamen Lernens im besten Fall aussehen. „Die Inklusion kommt allen Kindern zu Gute“, sagt Schulleiter Wolfgang Kötting. Dass die Unterrichtsziele erreicht sind, versteht sich von selbst. „In Deutsch sind wir sogar weiter als die Parallelklassen“, sagt Adelheid Klang. Sie unterrichtet gern Deutsch in der 5d: „In dieser Klasse möchte jeder etwas lernen. Sonst gibt es immer mal Schüler, die sich verweigern. Das ist hier anders. Jeder will etwas. Jeder hat seine Baustelle.“ Das gelte für die Schüler mit und ohne Förderbedarf. Es ist die fünfte Stunde. Deutsch steht für die kommenden 90 Minuten auf dem Stundenplan. Wie immer bei der 5d gehen zwei Lehrerinnen in den Unterricht: Adelheid Klang und Förderschullehrerin Steffi Schöpgens. Alle Kinder haben das Buch „35 Kilo Hoffnung“ vor sich liegen. Es handelt von Schulverweigerer David. In der Doppelstunde sollen sie herausfinden, welche Charaktere im Buch der Hauptperson David eine Unterstützung sind. „Wer weiß, was ein Standbild ist?“, fragt Klang. Viele Finger schießen in die Höhe. Ein Beobachter im Unterricht wird auf den ersten Blick nicht erkennen, welche Kinder Förderbedarf haben. Dann wird ein Standbild geprobt. Jedes Kind denkt sich ein Tier oder einen Gegenstand aus und stellt es mit seinem Körper dar. Nacheinander stehen alle Schüler auf und gehen nach vorn. „Ich bin eine Laterne“, sagt Kevin und stellt sich stocksteif hin. „Ich bin ein Vogel“, sagt Jan, stellt sich dazu und breitet die Arme aus. Die beiden haben Förderbedarf. „Das merkt man aber erst, wenn es an die schriftliche Ausarbeitung geht“, sagt Kötting. Nach der Standbildprobe gestatten Schöpgens und Klang den Kindern eine Runde über den Schulhof zu rennen: Spannungen abbauen, Konzentration aufbauen. Nach zwei Minuten sind alle zurück. Klang erklärt den Ablauf der Stunde, Schöpgens schreibt ihn in Stichworten an die Tafel. „Das ist eines der Rituale“, erklärt Schulleiter Kötting. In jeder Stunde wird der Ablauf des Unterrichts vorab an die Tafel geschrieben. Gute Planung, klare Regeln und Rituale, immer wieder Kooperationsspiele - all das ist wichtig für die Inklusionsklasse. Steffi Schöpgens, Adelheid Klang, aber auch die Klassenlehrerinnen Annette Knop-Hamann und Karin Rojahn haben sich rasant in das Thema eingearbeitet: Im Frühjahr vergangenen Jahres begannen sie mit den Vorbereitungen, besuchten Fortbildungen, richteten den Raum ein und überlegten sich Strukturen. Zum Beispiel wollten sie einheitliche Unterrichtsmaterialien für alle. Also klapperte Karin Rojahn die Aldi-Filialen ab, um einheitliche Hefter zu besorgen. Schöpgens brachte die Sicht der Förderpädagogik mit. „Das ist ein anderer Blickwinkel. In der Sache haben wir uns oft gefetzt“, sagt Klang lachend. Anfangs setzten sich die Lehrerinnen jede Woche zusammen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Jetzt werden die Abstände größer. Die Befürchtung von Klassenlehrerin Annette Knop-Hamann hat sich nicht bestätigt: Kein Kind in der Klasse wird gemobbt. „Bis jetzt konnten wir alle Stunden doppelt besetzen. Das hat der Klasse sehr gut getan. Im kommenden Schuljahr wird das nicht mehr klappen“, sagt Bünger. In Standbildern sollen die Schüler die Beziehungen der Buchcharaktere zur Hauptfigur darstellen. Kevin stellt die Rolle der Mutter dar, die ein angespanntes Verhältnis zu ihrem Sohn hat, weil er nicht zur Schule will. Kevin stellt sich deshalb ein Stück entfernt auf. Und streckt die Zunge raus. Alle lachen, es ist spät. Alle sammeln sich wieder, und korrigieren das Standbild der sechs Schüler und besprechen es. Danach schreibt jeder an die Tafel, ob seine Figur eine Unterstützung für David ist oder nicht. „Deutsch ist ideal für Inklusionsunterricht. Mathe ist schwieriger“, sagt Klang. Es klingelt. Geschafft. Alle sind froh, dass die sechste Stunde vorbei ist. Die Schüler knallen die Stühle auf die Tische. Da gibt es keinen Unterschied.
24.03.2014 Pressebericht über die Kooperation mit dem AltenheimRheinische Post vom 20.03.2014
![]() Pressebericht über die Teilnahme am RoboterwettbewerbPressebericht vom 13.05.2013Rheinische Post vom 13.05.2013 ![]() Pressebericht vom 08.05.2013: Sammeln für HondurasRheinische Post vom 08.05.2013 ![]() Pressebericht vom 13.04.2013: "MINT-Test"Rheinische Post vom 13.04.2013 ![]() Pressebericht der Aktion "Komm, mach MI(N)T" vom 13.12.12Rheinische Post vom 19.12.2012 Bild: RP 05.09.2011 Ehemalige Schülerin Sandra Hoefer in den Niederlanden zur Floristin ausgebildet![]() 25.06.2011 Zwei Talente mit Grips und GeigeRheinische Post vom 18.06.2011 Vor einem Millionenpublikum traten die Gladbacherinnen Jana (14) und Lotta (11) in der neuen ARD-Fernsehshow „Klein gegen Groß- das unglaubliche Duell" auf, lernten Prominente wie Kai Pflaume und Hellmuth Karasek kennen. Vielleicht sind sie schon bald bei Stern TV zu sehen. VON NADINE FISCHER UND TERESA TENBROCK Kaum war die Sendung ausgestrahlt, stand das Telefon nicht mehr still. „Bei der ARD meldeten sich viele Sponsoren, die Jana ganze Bibliotheken oder limitierten Ausgaben von Goethes Faust vermachen wollen", sagt Simone Vijayakumaran. In Kai Pflaumes Unterhaltungssendung „Klein gegen Groß-das unglaubliche Duell" trat ihre Tochter Jana (14) kürzlich vor einem Millionenpublikum auf, im Wettstreit mit Literaturkritiker Hellmuth Karasek. Neben der elfjährigen Lotta Schmitz war Jana an diesem Abend die zweite Kandidatin aus Mönchengladbach. Karasek und sie mussten Verse aus Goethes Faust vervollständigen, die 14-Jährige kennt das Stück auswendig und meisterte die Aufgabe fehlerfrei. Ihr Gegner hingegen musste irgendwann kapitulieren. INFO 25.06.2011 Superwetter für SeifenblasenRheinische Post vom 26.05.2011 Pustet man eine Seifenblase gleich nach dem Regen, hält sie am längsten. Das ist das Fazit einer Testreihe, die der 14jährige Realschüler Jonas Deutschmann aus Dilkrath für „Schüler experimentieren" durchgeführt hat. VON BIRGITTA RONGE SCHWALMTAL Es ist eine ganz besondere Luft, wenn der Regen aufhört. Diese feuchte Kühle, wenn Gras und Blüten so intensiv duften. Dann, so sagt Jonas Deutschmann, ist auch Superwetter für Seifenblasen. Der 14-Jährige muss es wissen: Für den Wettbewerb „Schüler experimentieren" hat Jonas eine Testreihe entwickelt, mit der er beweisen kann, dass feuchte Kühle die beste Voraussetzung ist, um die tollsten Seifenblasen zu pusten. Denn bei feuchter Luft halten die Blasen am längsten. Ist die Luft trocken und staubig, platzen die Blasen nach wenigen Sekunden. INFO 18.06.2011 An der Pyramide rechnen
Rheinische Post vom 21.05.2011 SCHWALMTAL (biro) Im Innenhof der Janusz-Korczak-Realschule in Waldniel haben Schüler gemeinsam mit Schreinermeister Jochen Terporten eine Pyramide aufgebaut. Sie ist 2,42 Meter hoch, eine Grundkante ist 2,85 Meter lang. Die Grundfläche ist quadratisch. Darüber hatten wir am vergangenen Samstag berichtet. Und wir wollten wissen: a) Wie groß ist die Grund-fläche der Pyramide? b) Wie groß ist die Mantelfläche der Pyramide? und c) Welches Volumen hat die Pyramide? Für alle, die in den vergangenen Tagen gerechnet haben, hier die Auflösung. Aufgabe a) Grundfläche G = Grundkante x Grund-kante, also 2,85 x 2,85 = 8,3 Quadratmeter (gerundet). Aufgabe b) Erst eine Seitenfläche berechnen: Körperhöhe2 + halbe Grundkante2 = Hs (Höhe Seitenwand)2, also ist Hs 2,81 Meter. Die Seitenwand (A) errechnet sich aus (Grundkante x Hs) geteilt durch zwei, ergibt vier Quadratmeter. Die Mantelfläche ist also 4 x 4 m2 = 16 Quadratmeter groß. c) Das Volumen errechnet sich so: ein Drittel x Grundfläche x Pyramidenhöhe, also 1/3 x 8,3 m2 x 2,42 Meter = 6,55 Kubikmeter. 18.06.2011 Die Oberfläche der PyramideRheinische Post vom 14.05.2011 Eine Pyramide für den Mathe-Unterricht haben Schüler der Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal unter Anleitung von Schreinermeister Jochen Terporten aus Viersen gebaut. Die Pyramide ist begehbar - in der Mitte kann ein Erwachsener stehen. Gefertigt wurde das Objekt, das nun im Innenhof der Schule steht, aus Siebfilmplatten, die in den vergangenen Tagen zwei Mal bunt gestrichen wurden. Zehntklässler des Technik-Kurses hatten zuvor im Unterricht Grundwissen im technischen Zeichnen erworben und Pyramiden-Modelle gebaut, bevor sie sich an die Arbeit machten. Das Objekt soll künftig in den Mathematikunterricht einbezogen werden. Schüler können an der Pyramide zum Beispiel selbst Maß nehmen und berechnen, wie groß die Grundfläche der Pyramide ist, wie groß die Fläche einer Seitenwand ist und welches Volumen die Pyramide hat. Wer es ausprobieren möchte: Die Grundfläche der Pyramide ist quadratisch, eine Grundkante ist 2,85 Meter lang. Die Pyramide hat eine Höhe von 2,42 Meter. Aufgaben: a) Wie groß ist die Grundfläche? b) Wie groß ist die Mantelfläche (die vier gleichschenkligen Dreiecke, die die Seitenwände, bilden, zusammen)?, c) Welches Volumen hat die Pyramide? Viel Vergnügen beim Knobeln - die Ergebnisse verraten wir am kommenden Samstag. biro 07.06.2011 40 Jahre Janusz-Korczak-Realschule SchwalmtalMitteilungsblatt Schwalmtal, 41. Jahrgang, Woche 22/Nummer 11, Freitag, den 03.Juni 2011
Als im Jahre 1971 die Realschule in der evangelischen Grundschule mit drei Klassenräumen, einen Mehrzweckraum, dem Sekretariat, Lehrerzimmer und Schulleiterbüro zusammen in einem zehn Quadratmeter großen Raum untergebracht und ohne Fachraum ihre Arbeit aufnahm, ahnte„noch niemand, wie schnell diese Schule wachsen würde. Die Kapazität des im Jahre 1975 bezogenen Neubaus reichte gerade einmal fünf Jahre. Dann wurde das bestehende Gebäude durch einem Erweiterungsbau ergänzt. 1978 ging die zunächst in Kreisträgerschaft befindliche Realschule in die Trägerverantwortung der Gemeinde Schwalmtal über. Gemäß dem Wahlspruch „Dem Kinde verpflichtet" gab sich die Realschule im Februar 1996 auf Anregung von Frau Bärbel Schwabe und gestützt durch das breite Votum der Schulkonferenz den Namen „Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal". Im Sommer 1996 gab es den ersten Wechsel in der Schulleitung. Nach 25 Jahren wurde der Gründungsdirektor Hans Hucko pensioniert. Seine Stelle übernahm Realschulrektor Wolfgang Kötting, der bis heute mit seinem Team, dem Realschulkonrektor Werner Eiffler und der 2. Realschulkonrektorin Birgit Bünger die Schule leitet. Aktuell lernen an der Janusz-Korczak-Realschule 876 Schülerinnen und Schüler in 30 Klassen. Die Gemeinde hat in einem Ratsbeschluss von diesem Jahr die Fünfzügigkeit für die Realschule beschlossen. In der Woche vom 21.-28.05.2011feierte die Janusz-Korczak-Realschule nun ihr 40-jähriges Schuljubiläum. Die Feierlichkeiten begannen mit einem Ehemaligentreffen am Samstag, den 21.05.2011, zu dem bis zu 1000 ehemalige Schüler und Lehrer aller Entlassjahrgänge kamen, um in lockerer Runde bei wunderschönem Wetter und der Musik von „Kings for a day" Wiedersehen zu feiern und über die Zeit an der Realschule zu sprechen. Die Resonanz auf diese Form des Wiedersehens, die es auch schon zum 25- und 30-jährigen Bestehen der Realschule gegeben hat, war überaus positiv. Viele verabschiedeten sich bis zum nächsten Ehemaligentreffen. In der Woche vom 23.-27.05.2011 haben sich Lehrer und Schüler in einer Projektwoche auf das am 28.05.2011 stattfindende Schulfest eingestimmt, an dem dann den Eltern, Geschwistern und Gästen die Projektergebnisse präsentiert wurden. Die Themenpalette reichte von „Anne Frank" mit einem Besuch im gleichnamigen Museum in Amsterdam über Sport, Bewegung und Tanz, die Errichtung einer Kräuterspirale im Biotop, alles rund um Foto- und Dokumentationsarten sowie Beispiele aus den MINT-Fächern. Mit einem von Lehrern und Schülern vorbereiteten Gottesdienst in der Kapelle des Kinderdorfes Bethanien begann am Samstag, den 28.09.2011 der 40-jährige Jubiläumstag. Der Festgottesdienst stand unter dem Thema „40 Jahre unterwegs - Gott und dem Kinde verpflichtet". Beim nachfolgenden Festakt begrüßte Wolfgang Kötting neben dem stellvertretenden Bürgermeister Herrn Kurt van de Flierdt auch Vertreter der Schwalmtaler Politik und Verwaltung. Kollegen und Kolleginnen aus anderen Schulen, Kooperationspartner, Ehemalige, Eltern- und Schülervertreter waren Gäste einer von einem Orchester aus ehemaligen Schülern und Lehrern mitgestalteter Feier unter dem Motto „Realschule gestern - heute - morgen". Auf dem sich anschließenden dreistündigen Schulfest konnten sich Eltern und Gäste von der vielfältigen Arbeit der Janusz-Korczak-Realschule überzeugen. Abschluss des Jubiläumstages war am Abend die Aufführung des Janusz-Korczak-Theaterstücks „Mojsche und Rejsele" nach dem Roman von Karlijn Stoffels. Diese Darbietung war ein gelungenes Beispiel für die fächerübergreifende Arbeit der Theater AG, Tanz AG, AG Projekt-Orchester (Klejsma-Musik), Technik AG und der AG Bühnenbild. Den Besuchern wurde auf eindrucksvolle Weise die Geschichte Janusz Korczaks nahegebracht, dessen Leitspruch „Dem Kinde verpflichtet" sich die Schule in ihrer täglichen Arbeit immer wieder neu stellt. 18.06.2011 Wiedersehen nach 40 JahrenStadtSpiegel Nr. 21, 25.05.2011 Schwalmtal (nms). „Niemals geht man so ganz" - für viele ehemalige Schüler der Janusz-Korczak-Realschule gilt das tatsächlich. Viele sind auch nach ihrer Schulzeit in Schwalmtal geblieben - wie der örtliche Grünen-Fraktionsvorsitzende Jürgen Heinen (rechts im Bild). Er gehörte zu den ersten, die 1971 in die damalige Kreisrealschule eingeschult wurden. Rund 700 der insgesamt über 4000 ehemaligen Schüler der Schule waren am Samstagabend zum Ehemaligentreffen gekommen, das den Auftakt bildete zur Festwoche zum 40-jährigen Bestehen der Schule. 1975 wurde der Bau fertig gestellt, in dem sich die Schule heute noch befindet, seit 1978 ist die Gemeinde Trägerin der Schule. Und seit 1996 trägt die Realschule den Namen des polnischen Arztes Janusz Korczak, der 1942 gemeinsam mit Kindern seines Waisenhauses aus dem Warschauer Ghetto in das Vernichtungslager Trblinka gebracht wurde. 18.06.2011 Korczak auf der Bühne
Rheinische Post vom 18.05.2011 Die Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Am kommenden Samstag ist Ehemaligentreffen, eine Woche später Schulfest. Dann gibt die Theatergruppe Janusz Korczak ein Gesicht. VON BIRGITTA RONGE SCHWALMTAL Aus dem Zuschauerraum beobachtet Adelheid Klang die wuselnde Truppe auf der Bühne. In der Achim-Besgen-Halle des benachbarten Gymnasiums haben die Schüler der Realschule schon die Szene aufgebaut: Rechts eine bunt aufgemalte Küchenzeile, links eine Werkstatt, vorn ein Büro. In der Mitte stehen Sitzwürfel, auf denen jungen und Mädchen eine jüdische Weise singen. Sie stellen die Kinder des Warschauer Waisenhauses dar, in dem Janusz Korczak, Namensgeber der Realschule, wirkte - die Kinder, mit denen er 1942 ins Konzentrationslager Treblinka deportiert wurde. Eine zarte Romanze Die Geschichte, die die Schüler der Realschule erzählen, ist fiktiv, basiert aber auf wahren Begebenheiten. Die niederländische Autorin Karlijn Stoffels hat den Roman „Mojsche und Rejsele" 1996 geschrieben, die Janusz-Korczak-Realschule hat daraus in Projektarbeit ein Theaterstück entwickelt, das unter die Haut geht: Es erzählt die Geschichte des alten Mojsche Schuster (Max Grunwald), der im heutigen Tel Aviv von einer Reporterin um ein Interview gebeten wird, weil er im Waisenhaus von Janusz Korczak gelebt hat. Widerwillig erinnert sich Mojsche an 1939, als er ins Waisenhaus kam. Dort begegnete er nicht nur dem berühmten Pädagogen Korczak (Daniel Bomba), sondern verliebt sich auch. Die zarte Romanze zu Rejsele (Kim Terhaag) findet ein jähes Ende, als das Waisenhaus ins Warschauer Ghetto umgesiedelt wird. Die Realschüler kennen das Buch: Damit sie wissen, warum die Schule seit 16 Jahren diesen Namen trägt, steht der Roman im Deutschunterricht der Klassen 7 und 8 auf dem Plan. Für die Umsetzung des Projekts hat die Realschule alle Kräfte aufgeboten: Die Theater-AG bespielt die Bühne, eine Tanzgruppe verkörpert das pulsierende Tel Aviv der heutigen Zeit. Ein Projekt-Orchester unter Leitung von Ute Perlick-Doby hat typische Klezmer-Stücke erarbeitet, Technik-AG und Bühnenbild-AG kümmern sich um die Umsetzung all der Ideen, die zum 40-jährigen Schuljubiläum gewachsen sind. Seit Beginn des Schuljahrs probt die Truppe schon für den großen Auftritt in der kommenden Woche, anfangs wöchentlich, in der „heißen Phase" nun zum Ende hin auch täglich. An einigen Stellen wird noch gefeilt. „Mensch, Korczak!", ruft Lehrerin Klang und läuft zur Bühne, „noch mal! Und lauter!" Sie nennt ihre Schüler längst beim Rollennamen. „Ich muss euch dort hinten auch hören können!" INFO: Aufführung 18.06.2011 Projektwoche stimmt auf Schulfest ein
Rheinische Post vom 18.05.2011 SCHWALMTAL (biro) Zum 40-jährigen Schulbestehen treffen sich die Ehemaligen am Samstag, 21. Mai, von 19 bis 23 Uhr im Schulzentrum, von 20 bis 21 Uhr spielt die Band „Kings for a Day". Alle 4500 ehemaligen Schüler passen wohl nicht in die Achim-Besgen-Halle, mehrere hundert Anmeldungen liegen aber schon vor. Eine Woche später folgt am Samstag, 28. Mai, das Schulfest. Beginn ist um 9 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kinderdorf-Kapelle Bethanien, um 10.15 Uhr erfolgt dann der Festakt in der Achim-Besgen-Halle. Um 12.30 Uhr spielt das Ehemaligenorchester. Von 12 bis 15 Uhr stellen Schüler ihre Schule und die Projekte vor, die sie während einer Projektwoche in den kommenden Tagen erarbeiten werden. 18.06.2011 Spuren des NamensgeberExtra-Tipp VIE vom 15.05.2011 Schüler der Janusz-Korczak-Realschule im TheaterfieberMit Begeisterung studieren 90 Schüler der Janusz-Korczak-Realschule aus Waldniel seit Monaten das Theaterstück „Mojsche und Rejsele" nach dem Buch von Karlijn Stoffels zum 40-jährigen Jubiläum ihrer Schule ein. Der Extra Tipp schaute dabei einmal vorbei. Waldniel (csa). Max Grunwald (16) ist Schüler der zehnten Klasse der Janusz-Korczak-Re-alschule und spielt im Theaterstück den „alten Mojsche". „Ich finde es gut, dass man in dem Stück etwas über den Namensgeber unserer Schule erfährt und das den Zuschauern zeigen kann", sagt er. Unter der Leitung von Lehrerin Adelheid Klang sind die letzten Proben vor der Aufführung Ende Mai in vollem Gang. Seit Beginn des letzten Schuljahres sind eine Kulissengruppe, eine Tanzgruppe, eine Technikgruppe, ein Orchesterensemble und natürlich die Theatergruppemit den Proben für das Stück beschäftigt. „Zuerst mussten wir ein vorhandenes Rollenbuch dazu aus dem Internet für unseren Bedarf 'umschreiben', erzählt Kunstlehrerin Karin Rojahn, die auch die Kulissengruppe leitet. Und weiter: „Die Kinder aller Klassen konnten sich dann zum Mitmachen anmelden, denn es ist eins unserer Projekte zum 40-jährigen Jubiläum unserer Schule - das Janusz-Korczak-Projekt". Der Inhalt des Stückes berührt: Der jüdische Junge Mojsche ist 13, als er ins Waisenhaus für jüdische Kinder von Dr. Korczak kommt und dort Rejsele kennen und lieben lernt. „Das Stück spielt in zwei Zeitebenen: im heutigen Tel Aviv und in der Vergangenheit. Mojsche ist heute ein alter Mann und erinnert sich an seine Kindheit im Waisenhaus", erzählt Karin Rojahn.Die Erinnerungen des alten Mannes enden mit der Deportation aller Waisenhauskinder und des Dr. Korczak ins Konzentrationslager Treblinka. Mojsche ist dann schon untergetaucht, aber Rejsele gehört zu den Deportierten. „Mojsche hält sie für tot und hat auch später nie mehr nach ihr gesucht - bis er sie zufällig dann bei einem Interview im heutigen Israel als alter Mann wieder trifft", beschreibt Karin Rojahn den Inhalt des Stückes. Für die musikalische Begleitung und die tänzerischen Einlagen unter anderem mit jüdischer Klezmer-Musik haben einige Schüler und Lehrer sogar einen Workshop besucht. „Im Laufe der wirklich harten und anstrengenden Proben haben sich die Schüler toll entwickelt, und manch einer hat ganz neue Fähigkeiten von sich gezeigt", betont Karin Rojahn. 14.06.2011 Mit Liebe zur Musik im TaktRheinische Post, von Christiane Samuel Das „Ehemaligenorchester" der Janusz-Korczak-Realschule vereint alte Weggefährten
Seit nunmehr zwei Jahren gibt es das „Ehemaligenorchester" der Janusz-Korczak-Realschule in Waldniel unter Leitung von Hans-Joachim Kardoch. Waldniel. „Als ich im Februar 2009 in Rente ging, hatten meine ehemaligen Kollegen eine tolle Überraschung für mich parat", erzählt Hans-Joachim Kardoch (66), der 35 Jahre lang Lehrer für Mathematik, Musik und Geschichte an der Janusz-Korczak-Realschule in Waldniel war. Er erzählt: „Hinter meinem Rücken haben Kolleginnen die alten Orchestermitglieder organisiert und mir in der Pausenhalle unserer Schule einen wunderschönen musikalischen Abschied gestaltet, indem sie sich als Orchester wieder aufgestellt und für mich gespielt haben." Im weiteren Verlauf dieses Abends entstand von verschiedenen Seiten der Wunsch, sich öfter mal zu treffen und wieder miteinander zu spielen. Seither wird einmal im Monat immer an einem Donnerstagabend im Musikraum der Realschule für zwei Stunden geprobt. Das Repertoire wird - wie schon immer - von Hans-Joachim Kardoch erstellt. „Jetzt, wo ich als Rentner mehr Zeit habe, freue ich mich über diese Aufgabe sehr", sagt er. Er arrangiert die Stücke, die zumeist aus der Popszene stammen, für die Besetzung um und spielt Klavier. Es sind insgesamt um die zwanzig Personen, die zum größten Teil von Anfang an bei dem Schulorchester dabei waren. Mit Kollegen und Schülern wurde 1983 dieses Orchester der Realschule als „Spielkreis" gegründet und wuchs schnell auf um die 60 Mitglieder an. „Die Blütezeit unseres Orchesters war in den 90iger Jahren, damals haben wir sogar einige CDs aufgenommen und viele tolle Auftritte bestritten, für die wir sogar weitere Strecken gereist sind", erinnert sich Hans-Joachim Kardoch. So gab es Auftritte im Frauengefängnis von Anrath genauso wie einen Beatles-Abend, bei dem neben den Stücken der „Fab Four" Fotos der Stars auf eine Leinwand geworfen wurden. Natürlich war das Schulorchester auch immer Bestandteil aller Veranstaltungen seitens der Realschule. „Es war uns immer wichtig, möglichst vielen Kindern ab der Klasse 5 - egal, welches Instrument sie spielten und welcher Art ihre Vorkenntnisse waren - die Gelegenheit zu geben, in ein richtiges Orchester hineinzuwachsen und Teil davon zu sein", erzählt Kardoch. Deshalb war die Besetzung für ein Orchester auch immer sehr vielfältig und eher ungewöhnlich: es gab Blockflöten, Querflöten, Trompeten, Klarinetten, Posaunen, Akkordeons, Gitarren, Schlagzeug, Klavier und Synthesizer.Die meisten Mitglieder von damals, die heute wieder im „Ehemaligenorchester" spielen, sind in all den Jahren in der Musik aktiv geblieben. „Viele sind sogar Musiklehrer geworden", schmunzelt Hans-Joachim Kardoch. Wer Kontakt aufnehmen will (für Auftritte oder bei Interesse zur Teilnahme), der kann sich gerne bei Hans-Joachim Kardoch unter Telefon 0 21 63 / 3 06 02 melden. 10.05.2011 Realschule feiert 40 JahreRheinische Post vom 16.04.2011 1971 besuchte Hans Hucko die fünften Klassen der Hauptschule in Waldniel und nahm die besten Schüler gleich mit: Sie bildeten die ersten zwei Realschulklassen, die im Gebäude der Waldnieler Grundschule lernten.VON BIRGITTA RONGE SCHWALMTAL 46 Schüler, drei Lehrer- so beginnt die Geschichte der Realschule in Waldniel, die am 30. August 1971 gegründet wurde. Im Unterricht wurde improvisiert. Hausfrauen lehrten am Nachmittag Kochen, Übungsleiter von Sportvereinen übernahmen die Sportstunden. „Das war damals selbstverständlich, dass man Leute von außen heranholte für ein freiwilliges Mittagsangebot", erinnert sich Elke Bongartz, die seit 36 Jahren an der Realschule unterrichtet und den ersten Entlassjahrgang 1977 verabschiedete. "Und die Kollegen haben alles unterrichtet." Rasantes Wachstum Im Laufe der vergangenen 40 Jahren ist die Schule schnell gewachsen: Schon 1972 wurden drei Klassen eingerichtet, weil Schüler des Gymnasiums hinzu kamen. Platzmangel begleitete die ersten Jahrgänge: Schon im zweiten Jahr nach Gründung mussten Container als Klassenräume aufgestellt werden. Im Sommer 1975 wurde das neue Gebäude am heutigen Standort gebaut, der Zulauf war enorm. 1982 lief die Realschule schon sechszügig. „Weniger als fünf Züge gab es danach nie mehr", sagt Wolfgang Kötting, der die Schule seit 15 Jahren leitet. Heute besuchen rund 900 Jungen und Mädchen die Schule, zum Kollegium gehören mehr als 50 Lehrer. Vor 16 Jahren wurde die Schule, die mal Kreisrealschule, Realschule Waldniel, dann Realschule Schwalmtal hieß, nach Janusz Korczak benannt, dem jüdischen Arzt und Pädagogen, der in Warschau ein Waisenhaus leitete und mit „seinen" Kindern 1942 schließlich deportiert und ermordet wurde. Die Idee für den berühmten Namensgeber hatte der damalige Schulleiter, Hans Hucko - an Aktualität verloren haben die Forderungen Korczaks nach einer Erziehung zum Kind hin nie. „Teamfähigkeit, Engagement, Lebensfreude, all das ist sehr modern", sagt Kötting. Aufbruchstimmung herrschte in den ersten Jahren an der Schule, erinnert sich Elke Bongartz: „Wir waren 68er, wir wollten alles anders machen. Das war nicht leicht im ländlichen Raum." Auch deshalb nicht, weil es schwierig war, überhaupt Lehrer zu finden. Kötting: „Früher war der ländliche Raum für Lehrer ein absolutes Horrorszenario. Heute kommen die Lehrer vom Seminar aus Mönchengladbach auch freiwillig zu uns." Praxisorientierter Unterricht, Partnerschaften mit Schulen im Ausland, die Theater-AG, der MINT-Schwerpunkt (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), Fairness-Siegel und vieles mehr machen die Schule auch im 40. Jahr ihres Bestehens für Eltern und Schüler attraktiv. Ob die Schule auch die kommenden 40 Jahre packt, dafür möchte Kötting lieber keine Prognose abgeben: „Bei sinkenden Schülerzahlen ist das wenig wahrscheinlich. Wir würden uns zumindest wünschen, dass, egal ob es irgendwann eine Gemeinschafts- oder Verbundschule gibt, möglichst viel Realschule drin steckt. Denn von dem Modell Realschule sind wir alle überzeugt." INFO Viel zu feiern 10.05.2011 Janusz-Korczak feiert 40-Jähriges
Stadtspiegel, Ausgabe Nr. 16, 20. April 2011 Ehemaligentreffen am 21. Mai in der Achim-Besgen-Halle: 600 haben schon zugesagt. Schwalmtal (nms). Wenn alle 4500 Schüler, die aus der Schwalmtaler Realschule entlassen worden sind, zum Ehemaligentreffen am 21. Mai ab 19 Uhr in der Achim-Besgen-Halle kommen, dann wird es eng. „600 Rückmeldungen haben wir schon", freut sich Rektor Wolfgang Kötting. Die sind über die modernen Wege gekommen - via Internet. Denn überall in den einschlägigen Portalen hat die Schule Seiten für das Jubiläum eingerichtet. Wer kommt, soll gerne auch Fotos mitbringen, die an Stellwänden platziert werden können. Aber auch die aktuellen Schüler sollen beim Feiern nicht zu kurz kommen. Eine ganze Festwoche plant die Schule vom 21. bis zum 28. Mai. Alles hat vor 40 Jahren ganz beschaulich angefangen: Mit drei Klassen startete man 1971. Da war gerade die ehemalige evangelische Grundschule Sechs Linden frei geworden. In diesem Gebäude war dann die Realschule und später auch die Hauptschule untergebracht, bevor es wieder eine Grundschule wurde. Dass eine wachsende Realschule in einer wachsenden Gemeinde dort nicht bleiben konnte, warschnell klar. So kam 1975 der Neubau, in dem die Schule heute noch „wohnt". Aus der Kreisrealschule wurde 1978 die Realschule der Gemeinde Schwalmtal. Janusz-Korczak-Realschule heißt sie seit 1996. Das Festkomitee hofft, außer ehemaligen Schülern zu den Feierlichkeiten auch ehemalige Lehrer begrüßen zu können. Nach dem Ehemaligentreffen, bei dem für eine Stunde auch die Lokalmatadore von „Kings for a day" spielen, die teilweise auch dort zur Schule gegangen sind, geht es am Dienstag mit einem Sportfest weiter. Die Schüler können wählen, ob sie Klettern, Bogenschießen, Paddeln oder sonst eine ausgefallene Sportart betreiben wollen. Von Mittwoch bis Freitag stehen Projekttage auf dem Programm. Darin soll sich alles um die 40-jährige Geschichte der Schule drehen. Welche Musik ist in diesen Jahren gelaufen? Was ist in Schwalmtal sonst noch in diesen 40 Jahren passiert? Wie lebte man im Gründungsjahr? Einige werden Interviews mit Ehemaligen führen, alle Zahlen über die Schule sammeln oder Klassenfahrten früher und heute vergleichen. Nach einem Gottesdienst in der Kapelle des Kinderdorfes am 28. Mai um 9 Uhr folgt um 10.15 Uhr der Festakt in der Achim-Besgen-Halle, ab 12 Uhr startet ein Schulfest mit großer Tombola. Um 17 Uhr spielen die Mitglieder der Theater-AG das Stück „Moische und Rejsele", das die Geschichte von Janusz-Korczak und den Waisenkindern, mit denen er gemeinsam ins Ghetto ging, erzählt. Reservierungen (Erwachsene zahlen zwei Euro, Kinder bis 16 Jahre sind frei) nimmt das Sekretariat der Schule unter 02163/31941 entgegen. 10.05.2011 Vier Jahrzehnte Realschule in WaldnielPluspunkt Stadt-Magazin für Hardt, Schwalmtal & Niederkrüchten, Ausgabe Nr.69, April 2011 von: Christiane Samuel Janusz-Korczak-Realschule plant großes Schulfest und ein Treffen der Ehemaligen1971 in einigen Räumen der Grundschule in Waldniel entstanden, wuchs die Janusz-Korczak-Realschule schnell und feiert nun Ende Mai ihr 40-jähriges Schuljubiläum. Waldniel. „Kaum war unsere Schule gegründet worden, gab es in den 1970er Jahren eine so genannte `Realschulwelle' in der ganzen Region. So wurde der Bau eines eigenen Schulgebäudes und dann noch eines Anbaus schnell notwendig", erzählt Schulleiter Wolfgang Kötting. Er fährt fort: „Seit einigen Jahren laufen wir recht stabil fünfzügig und haben ungefähr 900 Schüler."Seit vier Jahren ist die Janusz-Korczak-Schule eine so genannte MINT- (=Mathematik, Informatik , Naturwissenschaft und Technik)-zertifizierte Realschule. Die Schule soll jedoch nicht nur leistungsorientiert wirken. Dazu passt, dass sie Ende 2008 als erste Schule in NRW mit dem „Fairness-Siegel" des Instituts für Gewaltprävention ausgezeichnet wurde. „Unser.Slogan lautet: Wir fühlen uns den Kindern verpflichtet", erklärt Wolfgang Kötting. Man feiert auch gerne in der Janusz-Korczak-Realschule. Zum 40-jährigen Jubiläum sind einige Aktivitäten geplant. Startschuss dafür ist das Ehemaligentreffen am Samstag, 21. Mai, in der Achim-Besgen-Halle, zu dem die Organisatoren mit über 2.000 Teilnehmern rechnen. Die darauffolgende Woche steht mit jahrgangsübergreifenden Projekten ganz im Zeichen des Jubiläums und findet ihren Höhepunkt in den Feierlichkeiten am Tag des Schulfests am Samstag, 28. Mai. Begonnen wird dieser Tag mit einem Gottesdienst in der Kapelle in Bethanien, dem ein Festakt in der Achim-Besgen-Halle folgt und dem sich dann das Schulfest auf dem Schulgelände von 12 bis 15 Uhr anschließt. Immer wieder dabei ist auch das Ehemaligenorchester". Als einer der Höhepunkte gilt das Theaterstück mit Musik „Mojsche und Rejsele" nach einem Roman von Karlijn Stoffels, bei dem sieben AG s der Schule gebündelt wurden und seit Anfang des Schuljahres dafür üben. „All das wäre ohne die tolle Hilfe von den Eltern kaum möglich. Das ist ebenfalls ein Zeichen des positiven Klimas an unserer Schule", betont Lehrerin Karin Eiffler.
27.01.2011 Serie Schulen im Portrait - Ganz eigene ProfileRheinische Post vom 24.01.2011
Was bietet welche weiterführende Schule? Die Rheinische Post besucht alle im Westkreis von Viersen und stellt sie im Rahmen von Schulporträts vor. Heute sind es die Janusz-Korczak-Realschule und Hauptschule in Waldniel. Das Zauberwort an der Realschule heißt „Mint" SCHWALMTAL (tre) Eine Drei-Säulenprofilierung zeichnet die Janusz- Korczak-Realschule in Waldniel aus. „Wir haben drei große Schwerpunktbereiche", erläutert Schulleiter Wolfgang Kötting. Das ist zum einem „Mint". Dahinter verbirgt sich die mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Ausrichtung, für die die Schule gerade rezertifiziert wurde. In den 5. und 6. Klassen gibt es die Mint-Klasse. Hier erfahren die Schüler in den naturwissenschaftlichen Fächern drei Stunden mehr Unterricht pro Woche. Ab dem 7. Schuljahr können Mint-Kurse gewählt werden. Info Schüler: 875, Lehrer: 54, Schulträger: Gemeinde Schwalmtal, Adresse: Turmstr. 6, Waldniel, Tel. 02163 31941; www.janusz-korczak-realschule.de 10.01.2011 Von den Alten lernenRheinische Post vom 22.12.2010 Jungen und Mädchen der Janusz-Korczak-Realschule Waldniel haben beim gemeinsamen Plätzchenbacken mit Senioren aus dem Altenheim St. Michael festgestellt: Die Rentner kennen ganz schön viele Tricks. VON PAUL OFFERMANNS SCHWALMTAL „Spannend, welche Kniffe die alten Damen anwenden", sagt Michelle Goebels begeistert. Die 16-Jährige steht in der Küche der Janusz-Korczak-Realschule in Waldniel und hat ihre Plätzchen schon fertig. „Zuhause bin ich zu Weihnachten für die Kokosmakronen eingeteilt", erzählt die Schülerin, „da kann ich einige Kniffe umsetzen." So wie Michelle sind die rund 40 Jungen und Mädchen der Realschule aufmerksam bei der Sache. Gemeinsam mit Senioren des Altenheims St. Michael backen die Schüler Plätzchen für den Weihnachtsteller in der Schulküche. Einige haben zuvor die alten Leute in Rollstühlen im Altenheim abgeholt, um sie später auch wieder zurückzubringen. Corinna Wolf und Julia Schöpges (beide 15) bilden mit Erika Katranski eine Gruppe. Sie bestreicht Blätterteigteilchen mit Eigelb, damit sie im gebackenen Zustand glänzen. „Das erinnert mich an die schöne Arbeit von früher", erzählt die 90-Jährige und lacht. Marcus Klinner (16) klappt die Blätterteigteilchen zu. „Eine schöne Erfahrung, gemeinsam zu backen", findet der Schüler. Gewinn für beide Seiten Info: Blitzplätzchen
20.06.2010 Deborah Engbrocks (Klasse 7B) erfolgreich im JudoReinische Post vom 16.06.2010 JUDO Engbrocks fährt zu den Bezirksmeisterschaften(off) Deborah Engbrocks von der SG Dülken (Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm) erkämpfte nach starken Leistungen und tollen Kämpfen bei den Bezirksmeisterschaften der U 14 in Duisburg den dritten Platz Sie qualifizierte sich für die Westdeutsche Einzelmeisterschaft. Leo Snellen zeigte sein bisher bestes Turnier der Saison. Er errang unter 21 Kämpfern den siebten Platz (bis 40 Kilogramm). 04.05.2010 Theater über TheaterRheinische Post vom 22.04.2010 Von dem, was hinter den Kulissen des Theaters geschieht, wenn die Zuschauer nicht dabei sind, erzählt die Theater-AG der Janusz-Korczak-Realschule Waldniel in ihrem neuen Stück. Premiere ist am Freitagabend. VON BIRGITTA RONGE SCHWALMTAL Wer nicht verrückt ist, ist nicht normal. Das ist der Titel des neuen Stücks, mit dem die Theater-AG der Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal am Freitagabend in der Achim-Besgen-Halle in Waldniel Premiere feiert. Der Titel passt, denn irgendwie verrückt sind alle hinter der Bühne: die verhuschte Souffleuse, die alle Texte auswendig lernt, die alternde Sängerin, die immer noch den glanzvollen Zeiten von einst hinterhertrauert, die Nichte des Intendanten, die sich für eine Diva hält und damit allen auf die Nerven geht. Alle haben ihre Träume und Sehnsüchte, die hinter der Bühne des einst bekannten Theaters aufeinandertreffen. Das Stück haben die Schüler der neunten und zehnten Klassen, die in der Theater-AG spielen, selbst ausgesucht. „Ich habe ihnen gesagt, dass das ein Riesen-Schinken ist und sehr schwer zu spielen", erzählt Lehrerin Angelika Klang, die die Regie führt. Doch die Schülerinnen - in diesem Jahr sind nur Mädchen dabei, die Jungen kümmern sich um die Technik - probten fleißig, trafen sich im vergangenen halben Jahr einmal in der Woche nachmittags, büffelten zu Hause die Texte und entwickelten ihre Rollen. Viel Eigenes eingebracht Auch am Stück nahmen die Schüler einige Veränderungen vor: „Es ist eigentlich für sieben Männer und sieben Frauen gedacht, aber wir haben es dann so umgeschrieben, dass alle weibliche Rollen spielen können", erzählt Zehntklässlerin Claudia Beckers, die im Stück die Paula spielt. Nur eine Männerrolle blieb: die des Bühnentechnikers Max, dargestellt von Leonie Glasmacher. Für eine Schaufensterpuppe, die hinter der Bühne zum Leben erwacht, überlegten sich die Schüler außerdem einen Text - für sie wäre eigentlich keine Sprechrolle vorgesehen gewesen. Dass die Schüler Einfluss auf ihre Rollen nehmen und ihre Charaktere mit gestalten durften, sei einfacher gewesen, als vorgefertigte Rollen zu bekommen, erzählt Miriam Janssen, die die Emilie spielt. Für die letzten Proben vor der Premiere sind nun ganze Schultage bis in den Nachmittag hinein angesetzt. Auf der Bühne üben die jungen Schauspieler ihre Einsätze. Das geht nicht immer prompt aufs Stichwort. So soll etwa die zickige Nichte des Intendanten, Johanna Nepomuk (dargestellt von Joana Turba) Paula anschreien, doch die Zehntklässlerin ist der Regisseurin zu brav. Nach dem dritten Anlauf klappt es, Joana schreit, und Klang lobt vom Zuschauerraum aus: „Das kannst du so lassen, das war gut jetzt - aber an zwei Stellen mehr Emotion rein, bitte!" Auch Emilie und die Puppe (gespielt von Lena Schild) müssen mehrmals tanzen, bevor die Regie zufrieden ist. Schließlich soll am großen Abend jeder Schritt sitzen. INFO Theater-AG 19.04.2010 Janusz-Korczak: Stark in Technik und ITRheinische Post vom 25.03.2010 SCHWALMTAL (biro) Als einzige Realschule im Kreis Viersen ist die Janusz-Korczak-Realschule aus Schwalmtal im Rahmen der Bildungsmesse „didacta" in Köln als so genannte MINT-Realschule rezertifiziert worden. Die Waldnieler Realschule ist stolz darauf, das MINT-Landesprogramm im Schulprogramm fest verankert zu haben. „MINT" steht für „Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik". Gefördert werden diese Fächer an Schulen von der Landesvereinigung der Unternehmensverbände in Nordrhein-Westfalen, die durch frühe naturwissenschaftliche und technische Bildung den Nachwuchs in diesen Berufen sichern will. Um dem Mangel an technischen Fachkräften zu begegnen, müssten junge Menschen früh an Naturwissenschaften, Technik und Mathematik herangeführt werden. Insgesamt gehören inzwischen 31 Realschulen in NRW zum MINT-Real-Netzwerk. Mit der Zertifizierung gehen für die Realschulen Förderangebote und Workshops für Lehrer sowie naturwissenschaftliche MINT-Camps für Schüler einher. Bei der Übergabe der Re-Zertifizierungsurkunde auf der „didacta" lobte Michael Jäger von der Landesvereinigung der Unternehmensverbände das Engagement der Realschulen: MINT-Schulen arbeiteten eng mit Betrieben und anderen außerschulischen Partnern zusammen, gestalteten den Unterricht in den betreffenden Fächern praxisorientiert und verankerten diese Fächer fest im Schulalltag. Dass die Schule nun die Re-Zertifizierung erhalten habe, zeige, dass sie „sich nicht auf dem Zertifizierungserfolg aus dem Jahr 2006 ausgeruht" habe. Die Waldnieler Realschule hat nun zum neuen Schuljahr bereits zum dritten Mal eine so genannte MINT-Profilklasse 5 eingerichtet: „In der Erprobungsstufe erhalten die Schüler vergleichsweise mehr naturwissenschaftlichen Unterricht", sagt Schulleiter Wolfgang Kötting. Dadurch, und auch durch Teilnahme an Wettbewerben wie „Jugend forscht", seien die Schüler im MINT-Bereich gut aufgestellt. 18.03.2010 Realschulen stellen sich vorRheinische Post vom 15.03.2010 Ein volles Forum - schon vor der eigentlichen Eröffnung. Der erste Viersener Realschultag, zu dem die acht Realschulen aus dem Kreis Viersen eingeladen hatten, war ein voller Erfolg. Das Interesse an der Schulform ist groß. VON NATASCHA BECKER VIERSEN „Vielfalt bildet Vielfalt", das war das Motto des ersten Viersener Realschultages und dem wurden die acht Realschulen des Kreises Viersen in jedem Fall gerecht. In umfangreicher Art und Weise präsentierten Schüler und Lehrer, wie vielfältig es an den Realschulen zugeht. Naturwissenschaftliche Ver- suche, Kunstprojekte, mathematische Knobeleien in Form von Spielen, Beratungsarbeit, Workshops von Tanz über Straßenmalerei bis hin zu Theater, Sozialpraktika - in den Räumen des Kreishaus-Forums am Viersener Rathausmarkt fanden die zahlreichen Besucher am Samstag ein buntes Potpourri - all dessen, was an Realschulen angeboten wird. Was zum Beispiel in den so genannten MINT-Klassen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) geleistet wird, demonstrierten unter anderen die zwölfjährigen Sechstklässler Celine, Nele und Constanza der Janusz-Korczak-Realschule Waldniel anhand von naturwissenschaftlichen Versuchen. „Die vielen Versuche im Unterricht sind prima. Man lernt so eine Menge und behält es auch", schwärmten die drei vom Unterricht. „Gerade die Möglichkeit, sich auch in praktischen Arbeiten ausdrücken zu können gab bei uns damals den Ausschlag, unseren Sohn an der Realschule anzumelden", erzählte Heike Groth. Froh über den Entschluss, die Kempener Realschule besucht zu haben, zeigte sich Maximilian Femers, der 2008 nach der mittleren Reife aufs Gymnasium wechselte. „Ich war am Anfang ein mittelmäßiger Schüler. An der Realschule hat man mir die Zeit gegeben, mich zu entwickeln. Am Ende gehörte ich mit einem Durchschnitt von 1,3 zu den Besten. Wenn ich von Anfang an ein Gymnasium besucht hätte, wäre ich wahrscheinlich untergegangen", erzählte der 17-Jährige im Rückblick auf seine Realschulzeit. So habe er Er folge gehabt und das habe sich auch positiv auf sein Lernverhalten ausgewirkt. „Wir stehen in der Diskussion. Es besteht die Gefahr, dass es die Realschule als Schulform bald nicht mehr gibt", erinnerte Andrea Müller, Leiterin der Johannes-Kepler-Realschule Süchteln. Man wolle mit dem Informationstag Stärken und Vielfalt der Realschule präsentieren und zeigen, dass diese Schulform auch in der Zukunft eine Bedeutung haben müsse, fügte sie an. Dr. Paul Schrömbges, Schuldezernent der Stadt Viersen, meinte, die Kernfrage in Sachen Realschule sei die der Größe von Klassen. Es sei ein Unterschied, ob 30 oder 15 Kinder in einer Klasse unterrichtet würden. „Wir möchten, dass diese Schulform die politische Akzeptanz findet, die sie verdient, weil an Realschulen erfolgreich gearbeitet wird. Unsere Schulabgänger sind nicht nur gut auf das Berufsleben vorbereitet, sondern haben auch Persönlichkeitsbildung erfahren. Sie sind in Wirtschaft und Industrie gern gesehen", bemerkte Uwe Höttner, Schulleiter der Kempener Erich- Kästner-Schule. „Die Akzeptanz der Realschulen bestätigen auch die hohen Anmeldezahlen für das kommende Schuljahr, was uns sehr freut", betonte Christa Dankert, Schuldezernentin der Bezirksregierung Düsseldorf für den Kreis Viersen. INFO - Anmeldezahlen 06.03.2010 Ein Automat für Kinderwagen
Rheinische Post vom 25.02.2010 Thema JUGEND FORSCHTSCHWALMTAL/VIERSEN (sk) Einfallsreich zeigten sich die Teilnehmer von der Janusz-Korczak-Realschule. Jonas Deutschmann aus der 7b beispielsweise hatte mit Hilfe eines Lkw-Scheibenwischermotors eine Einrichtung konstruiert, mit der ein Kinderwagen beruhigend hin und her bewegt werden kann. „Wasser in der Wüste" suchten Simon Schumacher, Philip Beckmanns und Sven Kommer aus der Klasse 6e. In drei Wochen fanden sie heraus, dass ein Gewächshaus mit Spitzdach sich am besten eignet, Kondenswasser aufzufangen. Frederik Terstappen aus der 10c hatte ein Experiment aus dem Vorjahr übernommen und weiter entwickelt. Er befasste sich mit der Frage, wie Elektrogeräte im Keller wirksam vor Wassereinbrüchen geschützt werden können. Philip Schroers und Tim Bohnen (beide 6c) konstruierten einen Garagenautomaten, der es möglich macht, schmalere Abstellplätze für Autos zu bauen, weil die Insassen vor dem Einrangieren aussteigen, so dass die Türen nicht mehr geöffnet werden müssen. Das sei zugleich ein Diebstahlschutz. Zwei Beiträge kamen aus der Stadt Viersen, beide vom Clara-Schumann-Gymnasium in Dülken. Tobias Podszus aus der 10b hatte seinen Vorjahresbeitrag „Sprit sparen mit Wasserstoff" verbessert. „Ich arbeite jetzt mit Brennstoffzellen", erklärt er. Genaue Messungen über den Effekt muss er noch machen, aber „ich höre schon deutlich den Unterschied". Ein „klimafreundliches Feuerzeug" hatte sich Jonas Festabend, ebenfalls 10b, zur Aufgabe gemacht. Aus Backpulver, Wasser und „möglichst per Sonnenenergie erzeugtem" Strom gewann er Wasserstoff, den er als Feuerzeuggas benutzte. 06.03.2010 Hochwasser, Schimmel, Umwelt und GlühbirnenRheinische Post vom 25.02.2010 Thema JUGEND FORSCHTKREIS VIERSEN (sk) Lucas Dahlke hat in diesem Jahr den Fahrradständer zu Hause gelassen. Nach zwei Jahren mit der trickreichen Erfindung widmete sich der Schüler der 9d der Janusz-Korczak-Realschule Waldniel dieses Mal dem Hochwasserschutz. Gemeinsam mit Christopher Lennertz (9c) und Marcel Tinzmann (9e) untersuchte er die Wirkung von Abdeckungen und anderen Hilfsmitteln. Die besten Ergebnisse erzielte eine Klapptür, ähnlich wie bei Ritterburgen, die sich bei steigendem Wasser von selbst vor die normale Haustür legt. Die Gruppe gehörte zu den Zweitplatzierten des Wettbewerbs, eingereicht hatten sie ihren Beitrag in der Kategorie „Arbeitswelt" bei „Jugend forscht". Ebenfalls von der Korczak-Schule kommen Michelle Bihn und Tobias Butz (beide 1Oc). Die Jungforscher im Bereich Chemie setzten ihr Experiment aus dem Vorjahr fort. „Verhindert Zimtöl die Schimmelbildung bei Brot?" war die Frage, die sie untersuchten. Alles etwas detaillierter als 2009, nur das Ergebnis blieb gleich: Legt man Zimtöl zum Brot, schimmelt es deutlich langsamer. Andere Öle, etwa aus Thymian oder Oregano, bleiben dagegen praktisch wirkungslos. Den dritten zweiten Platz für die Schreiner und Ina Kreiten aus der 6e. Die beiden fragten sich: „Glühlampenverbot - macht das Sinn?" Am Ende ihres Versuchs in der Kategorie Physik des Wettbewerbs Schüler experimentieren: Ja, Energiesparlampen sind sinnvoll. Sie seien derzeit sogar wirtschaftlicher als LED-Lampen. Begleitet haben die beiden ihre Untersuchung durch eine Umfrage, in der sie die Teilnehmer fragten, welche Lampe nach ihrem Empfinden das hellere Licht abgeben. Experiment am Venekotensee 06.03.2010 Kreis Viersen stellt meiste Arbeiten
Rheinische Post vom 25.02.2010 Thema JUGEND FORSCHTKREIS VIERSEN (sk) Seit 15 Jahren tritt die Unternehmerschaft Niederrhein als Sponsor des Regionalwettbewerbs in Krefeld auf. 78 dieser Wettbewerbe gibt es bundesweit, der im Seidenweberhaus ist seit Jahren der größte mit jetzt 307 Teilnehmern, die 155 Arbeiten einreichten. Für die Bewertung sorgt eine Jury aus Lehrern, Professoren und Praktikern unter der Leitung des Krefelder Oberstudienrats Peter Popovic. Der Chemie- und Philosophielehrer lobte die durchweg gute bis sehr gute Qualität der präsentierten Beiträge. 67 Teilnehmer seien zum wiederholten Male dabei, einige reichten Jahr für Jahr neue Ideen ein. Die erfolgreiche Teilnahme bei Jungend forscht und Schüler experimentieren könne auch im Zeugnis vermerkt werden. Dr. Ralf Wimmer, der den Wettbewerb für die Unternehmerschaft betreut, sagte, dass in den bisher 15 Durchgängen rund 2000 Arbeiten bewertet wurden. Die Teilnehmer kommen von Grund-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen, Gymnasien und aus Ausbildungsbetrieben. Das Gebiet „linker Niederrhein" erstreckt sich über die Kreise Kleve, Neuss, Viersen und Wesel, Teile des Kreises Heinsberg und der Stadt Mönchengladbach sowie die Stadt Krefeld. Seit Jahren stellen Schulen aus dem Kreis Viersen die größte Gruppe. So waren es in diesem Jahr 67 Arbeiten und 135 Teilnehmer. 06.03.2010 Mehr Licht ohne Strom
Rheinische Post vom 25.02.2010 Thema JUGEND FORSCHTVON FRANK SCHLIFKE Elisabeth Rohbeck untersuchte 30 Liter Milch für ihren Beitrag zum Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren. Der Lohn: Sie darf zum Landeswettbewerb fahren. Niclas Busch gewann einen Sonderpreis. KREIS VIERSEN So richtig gerne mag Elisabeth Rohbeck die Haut nicht, die auf gekochter Milch oder Pudding beim Abkühlen entsteht. „Eklig" mag die 14-Jährige die Milchhaut „nicht direkt" nennen, immerhin hat die Schicht auch ihre positiven Seiten. „Ab und zu kann man die schon essen", sagt die Schülerin der Klasse 8a des Waldnieler Gymnasiums St. Wolfhelm. Die positiven wie auch die negativen Seiten hat sie untersucht, um damit beim Regionalwettbewerb „Schüler experimentieren" in der Kategorie Chemie anzutreten. Inhalt der Milchhaut analysiert Da es bei ihrer Analyse weniger um den Geschmack, sondern mehr um den Inhalt ging, musste sie auch nicht von der Haut probieren. Denn neben der Konsistenz schreckt vor allem der Hauptbestandteil: „Da sind 70 Prozent Fett drin." Früher, sagt Elisabeth, hätten die Menschen dieses Fett für eine ausreichende Ernährung gebraucht. Doch heute könne man darauf gut verzichten. Dass man die Haut trotzdem hin und wieder essen kann und soll, liegt am Eiweiß. Das sei wichtig und wertvoll und mache immerhin ein Viertel der Schicht aus. Außerdem enthalte die Milchhaut Kalzium. Ihre Arbeit, die sie im passenden „Milchmädchen"-T-Shirt präsentierte, gefiel der Jury im Krefelder Seidenweberhaus. Sie wird darum, gemeinsam mit Jörn Schatten von der Janusz-Korczak-Realschule und dessen Windkraft-Auto, das die Rheinische Post gestern vorstellte, beim NRW-Landeswettbewerb am 8. Mai in Bochum dabei sein. Einen Sonderpreis, gestiftet von der Landesanstalt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, gewann Niclas Busch. Der Zwölfjährige besucht die Klasse 6e der Janusz-Korczak-Realschule in Waldniel. Sein Thema: „Klassenräume ohne Strom mit Licht versorgen". Dazu,erklärt er, wolle er die Sonne nutzen. Das klingt zunächst wenig originell, schließlich geschieht das heute schon mit Hilfe von Fenstern. Doch hier geht es um ein Experiment und darum, dass es auch dann hell werden soll, wenn das durch die Fenster kommende Licht nicht ausreicht. Mit Hilfe von Röhren, die innen mit Aluminiumfolie ausgekleidet sind, sammelt er das mit einer Taschenlampe simulierte Licht von „draußen". Drinnen wird es über eine Streulinse verteilt. Das Ergebnis: Im Innern des durch einen Pappkarton dargestellten Klassenraums wird es hell. Durch ein Guckloch kann der Betrachter dann lesen, welchem Zweck der ganze Aufbau dient: „Test". Natürlich, sagt der pfiffige zwölf-jährige Niclas, könne man dieses Modell auch anwenden, um Räume ohne Fenster zu erhellen. Vor allem aber: „Man kann bei Sonnenschein auf elektrisches Licht verzichten und so Energie sparen, was dann unserer Umwelt zu Gute kommen würde." 06.03.2010 Wind dreht das leere ÖlfassRheinische Post vom 24.02.2010 VON FRANK SCHLIFFKE Kreis Viersen (RP) Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren gestern in Krefeld: Zwei Sieger kommen aus Schwalmtal. Ein Elektroauto mit Windantrieb und eine Untersuchung zur Milchhaut überzeugten. Jörn Schatten aus der Klasse 7 e der Waldnieler Janusz-Korczak-Realschule steht vor einer umgebauten Seifenkiste. Am Heck dreht sich ein aufgeschnittenes Ölfass. Im Fußraum gibt es nur ein Pedal. Das, erklärt der experimentierfreudige Schüler, brauche man, um das "Auto" zu bremsen. Denn der Elektromotor, der den Wagen antreibt, startet direkt mit voller Leistung. Schon zwei Kilometer gefahren Über das Pedal lasse sich der Stromkreis und damit der Vortrieb unterbrechen. Wird es ganz durchgetreten, greifen zusätzlich die Backenbremsen. Der Clou an seinem Elektroauto ist aber das Ölfass. Die beiden gegeneinander versetzten Hälften fangen den Wind und laden über einen Generator die Batterie, die wiederum den Motor mit Strom versorgt. Zwei Kilometer, sagt Jörn, sei er schon mit dem Elektromobil gefahren. Mehr habe er sich nicht getraut, weil er nicht auf offener Strecke mit leerer Batterie liegen bleiben wollte. Gegenüber einem Segel habe die von ihm gewählte Form der Nutzung von Wind einige Vorteile, erklärt er. So nutze das Ölfass Wind aus jeder Richtung gleich gut. "Bei einem Segel gilt das nur für Wind in Fahrtrichtung." Außerdem werde auf diesem Weg auch dann Energie gewonnen, wenn das Fahrzeug steht. "Man kann also morgens zur Arbeit fahren, den Wagen abstellen und während der Arbeitszeit lädt die Batterie für den Heimweg." Seine Idee überzeugte die Jury beim Regionalwettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren, der gestern im Krefelder Seidenweberhaus stattfand. 307 Teilnehmer mit 155 Arbeiten stellten sich dem fachkundigen Urteil. Schon traditionell kamen die meisten aus dem Kreis Viersen: 135 Teilnehmer mit 67 Arbeiten. Starten können beim Regionalwettbewerb Schüler und Auszubildende aus den Kreisen Viersen, Kleve, Neuss, Heinsberg und Wesel sowie den Städten Mönchengladbach und Krefeld. Die Haut auf der Milch Jörn Schatten nahm im Bereich Technik des Wettbewerbs "Schüler experimentieren" für Forscher bis 15 Jahre teil. Der 13-Jährige fährt nun am 8. Mai in Bochum. Begleiten kann ihn dabei als weitere Regionalsiegerin die ein Jahr ältere Elisabeth Rohbeck vom St.-Wolfhelm-Gymnasium. Die Schülerin aus der Klasse 8a widmete sich im Bereich "Chemie" der Milchhaut. Die, so hieß es im Titel ihrer Arbeit, sei "gesund und störend zugleich". Den Sonderpreis "Umwelt" der Landesanstalt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz holte sich Niclas Busch (Janusz-Korczak-Realschule) für ein Experiment zur Versorgung von Klassenräumen mit Licht ohne Strom. Fünf weitere Arbeiten aus Waldniel errangen zweite Plätze. Mehr zu den Preisträgern lesen Sie in der morgigen Ausgabe der Rheinischen Post. 19.05.2009 Schüler spenden für Haus FranzRheinische Post vom 14.05.2009 SCHWALMTAL (RP) Judith Garth, Tamara Ravichandran und Cem-Cihan Aslan, Vertreter der 10er-Theatergruppe der Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal, haben bei einem Besuch im Hospiz „Haus Franz" in Dülken die Einnahmen aus dem diesjährigen Theaterstück der Gruppe überbracht. Sie überreichten 230 Euro als Erlös des Stückes „Nie wieder fies", das die Schüler in der Aula des Gymnasiums St. Wolfhelm aufgeführt hatten, an Schwester Sibylle und die Leiterin der Einrichtung, Bärbel Kowalewski. Bei der Übergabe brachten die jungen Leute zum Ausdruck, dass die Einrichtung und Unterhaltung von „Haus Franz", ebenso wie die Unterstützung durch viele, sehr wichtig sei. 15.05.2009 Jugendforscher verbessern ihren Fahrradständer
Rheinische Post vom 13.05.2009 Schwalmtal (RP) Drei Schüler der Janusz-Korczak-Realschule in Schwalmtal haben beim 18. NRW-Landeswettbewerb "Schüler experimentieren" in Bochum mit ihrem "innovativen Fahrradständer" den dritten Platz im Bereich Technik belegt. Lucas Dahlke, Anne Dammer und Sarah Günther hatten Anfang März einen ersten Preis mit ihrer Erfindung gewonnen, als die Unternehmerschaft Niederrhein zum Regionalwettbewerb linker Niederrhein eingeladen hatte. Auch dort hatten die drei Schwalmtaler Schüler die Jury überzeugt. Nun haben die drei ihren Fahrradständer weiter optimiert, eine Art "Bike-Port" aus Holz dazu gebaut. Der Unterstand steht noch im Keller der Schule und soll bald wetterfest lackiert werden. Dann wird das schmale Fahrradhäuschen auf dem Schulgelände aufgestellt, Lehrer dürfen dann darin ihre Räder parken. Das System für den Fahrradständer ist verblüffend einfach: Wie bei einem Apothekerschrank lässt sich das Fahrrad, einmal mit dem Vorderrad am Trägermodul befestigt, in den Bike-Port schieben, ebenso leicht gleitet das Rad wieder heraus. Ein Schienensystem macht das möglich, die Handhabung ist einfach. Bei der Realisierung half die Schreinerei Terporten den dreien. Der Fahrradständer löst ein Problem, das überall dort auftritt, wo Räder eng beieinander stehen, etwa an Schulen oder an Bahnhöfen: Die Räder stehen dicht an dicht, kippen schnell um. Mit der Weiterentwicklung des Radständers können sie nun weder umkippen noch nass werden. Schulleiter Wolfgang Kötting ist stolz auf die Achtklässler, die freiwillig viele Nachmittagsstunden mit der Umsetzung des Projekts zubrachten. Was Kötting besonders freut: "36 Gymnasien und zwei Realschulen waren jetzt beim Landeswettbewerb dabei – und eine der beiden Realschulen war unsere." Nun wünschen sich die Schüler, dass ihre Idee auch Verwendung findet – nicht nur auf dem eigenen Schulhof. "Wäre doch toll, wenn sich eine Firma melden würde, die den Fahrradständer produzieren will", findet Lucas. Sicherheitshalber bemüht er sich schon um einen Gebrauchsmusterschutz beim Patentamt in München. Warum man den Fahrradständer kaufen sollte? Auch dafür haben die Schüler schon Argumente parat. "Man muss sich nicht mehr zwischen die Räder quetschen, wenn viele in einer Reihe stehen", sagt Anne, "so ist es viel bequemer. Unser Fahrradständer funktioniert wie eine Schublade." Und Sarah ergänzt: "Der Fahrradständer nimmt nicht viel Platz weg. Ohne Dach ließe er sich in langen Reihen bauen. Und außerdem bekommt man keine blauen Flecken mehr, wenn man sein Rad holen will." 19.05.2009 Roboter bringt Eisbären in die ArktisRheinische Post vom 13.05.2009 SCHWALMTAL (biro) Mit einem leisen „Srrrt"-Geräusch dreht der kleine Roboter auf dem Spielfeld eine Runde, schubst zwei Lego-Männchen auf einen aufgemalten Hügel, wirft einen Eisbär im Käfig über eine Rampe in ein weißes Feld, das die Arktis darstellen soll. Der Roboter wendet, sammelt tischtennisball-große graue Kugeln ein, legt einen Hebel um, öffnet ein Fenster. All das, und in dieser Reihenfolge, haben ihm vier Schüler befohlen: Simon Reese, Kai Klöskes, Moritz Kasper (alle 15) und der 14-jährige Frederik Terstappen. Programmiert für Platz im Finale Die vier sind Schüler der Janusz-Korczak-Realschule in Waldniel, ihre Leidenschaft gilt den Bereichen Technik und Informatik. Sie haben den kleinen Roboter am Computer programmiert, alle Befehle eingegeben, die der Roboter ausführen soll. Übersetzt heißt das in etwa: Fahre sechs Umdrehungen lang geradeaus, wende nach links, und so weiter. Mit der gekonnten Umsetzung ihrer Programmierung traten die Schüler nun bei der Regionalausscheidung an der Universität Duisburg gegen 15 weitere Schulteams aus NRW an. Ziel: die Qualifikation für einen Platz im Finale beim „Zukunft durch Innovation"-Roboterwettbewerb. In der von ihnen gewählten Kategorie, dem „Robot-Game", ging es darum, den Roboter auf einem Spielfeld mehrere Aufgaben erledigen zu lassen. Zweieinhalb Minuten hatten die vier Schüler aus Schwalmtal, in dieser Zeit musste ihr Roboter möglichst viele Aufgaben erledigen, dafür gab es Punkte. Fuhr der Roboter allerdings einen der Lego-Randsteine um, gab es Punktabzug. Mit ihrer Programmierung, die sie sogar während des Wettbewerbs, zwischen den einzelnen Durchgängen noch am Computer anpassten, erreichten die Schüler den zweiten Platz. Damit dürfen sie nun Mitte Juni in Düsseldorf antreten. Würden sie dort gewinnen, ginge es weiter zur „First Lego League" - „das wäre super", schwärmen die vier. [...] 06.05.2009 Ab sofort im Einsatz
Grenzland-Nachrichten, vom 30.04.2009 Auf dem Weg zum Waldnieler Schulzentrum: Bus-Scouts entschärfen, wenn gedrängelt wird Schwalmtal (hei). Sie sind ein lustiger Haufen – 17 Schülerinnen und Schüler der Janusz-Korczak-Realschule und des St. Wolfhelm-Gymnasiums aus Schwalmtal toben ausgelassen über den Betriebshof der Kraftverkehr Schwalmtal, KVS. Sie knuffen und rempeln sich gegenseitig, lachen, haben Spaß. Aber wenn es zukünftig in den Bussen, mit denen die Schüler zum Waldnieler Schulzentrum fahren, „rund geht“, dann werden sie aufstehen und versuchen, die Situation zu entschärfen. Sie sind die ersten Bus-Scouts, ihre Ausbildung ist gerade beendet. Die Idee, in den Bussen, die zum Schulzentrum fahren, Bus-Scouts zu bekommen, ist rund zwei Jahre alt. Im Januar 2007 geschah ein Unglück am Brüggener Busbahnhof. Ein Junge wurde bei einer Rangelei unter einen Bus geschubst, erlitt schwere Verletzungen. „Aber das Problem ist schon viel älter“, sagt Sylvia Buske vom Kreis-Jugendamt. „Jahrzehntelang steht das Verhalten im Bus, das Drängeln und Schubsen bei fast jedem Elternabend auf der Tagesordnung“, berichtet sie. Der Arbeitskreis Netzwerk-Prophylaxe, an dem auch Polizei, Gemeinde- und Schulvertreter beteiligt sind, beschloss die Einführung der Scouts. In Beate Hake von den Stadtwerken Krefeld SWK fand man eine Trainerin, die diese Ausbildung in Krefeld bereits häufiger angeboten hat. Schwieriger war es, Bus-Scouts zu finden, und teilweise auch, deren Eltern davon zu überzeugen, dass ihr Kind eine solche Aufgabe übernehmen möchte und kann. Die Gesamtschule Brüggen war anfangs auch im Boot – aber dort fanden sich keine Schüler, die es machen wollten und durften. Das Projekt biete eine „unglaubliche Entlastung der Fahrer“, sagt Elmar von der Forst, Geschäftsführer der KVS. Die Verantwortung dieser Fahrer sei enorm. Am problematischsten seien die Momente, wenn der Bus eine Haltestelle anfahren müsse, an der drängelnde und schubsende Kinder warten. Viele der frisch gebackenen Bus-Scouts kennen die Situation auch aus dem Bus. Da drangsalieren die Großen die Kleinen, versperren ihnen gar den Weg, wenn sie an ihrer Heimathaltestelle aussteigen wollen – das zumindest hat die 14-jährige Cindy beobachtet. Michelle, ebenfalls 14, hat schon mal einen Fünftklässler verteidigt, der geschlagen wurde. „Aber hinterher habe ich schon gedacht, dass ich Glück gehabt habe, dass ich nicht auch eins auf die Nase gekriegt habe.“ Im Training haben die Jugendlichen gelernt, selbstbewusst aufzutreten, ihre Körpersprache einzusetzen und deeskalierend auf die Übeltäter einzuwirken. Weil man die Mitschüler ja kennt, weiß, wie sie heißen und welche Schule sie besuchen, ist der letzte Schritt bei Uneinsichtigkeit der hin zur Schule. Dort können dann entsprechende Gespräche mit den Rüpeln geführt werden. „Wenn es uns gelingt, so nur ein schreckliches Ereignis zu verhindern, dann hat es sich gelohnt“, sagt Verkehrssicherheitsberater André Berndt von der Polizei. 06.05.2009 Die Lizenz zum Einmischen
VON BIRGITTA RONGE, Rheinische Post vom 25.04.2009 Zum ersten Mal sind in Schwalmtal Schüler der achten Klassen als Bus-Scouts ausgebildet worden. Die Jugendlichen sollen künftig eingreifen, wenn in Bussen geschubst und gepöbelt wird. Eine mutige Entscheidung. Schwalmtal (RP) Einmal haben Große einen Kleinen angegriffen, im Bus auf dem Weg zur Schule. "Die waren so 18, 19 Jahre alt, und sie haben den Kleinen am Tornister gepackt", erinnert sich Michelle. Die 14-Jährige schaute nicht lange zu. "Ich habe mich vor den Kleinen gestellt und denen gesagt, die sollen ihn in Ruhe lassen. Aber da hatte ich auch ganz schön Angst." In solchen Situationen wird Michelle wahrscheinlich künftig immer wieder mulmig sein. Aber jetzt weiß sie, wie sie sich verhalten muss. Seit gestern ist die Schülerin – und 16 andere Achtklässler mit ihr – ausgebildeter Bus-Scout in Schwalmtal. Unfall in Brüggen war Auslöser Zum ersten Mal haben jetzt in Schwalmtal 13 Schüler der Janusz-Korczak-Realschule und drei des St. Wolfhelm-Gymnasiums den Lehrgang durchlaufen. Das Gemeinschaftsprojekt von Gemeinde, Kreisjugendamt, Polizei, der Kraftverkehr Schwalmtal und der Stadtwerke Krefeld (SWK) soll für mehr Sicherheit an Bushaltestellen und in Bussen sorgen. Denn dort wird immer wieder geschubst, gedrängelt, gepöbelt und randaliert. Die Bus-Scouts sollen in den Bussen bei Streitigkeiten zwischen den Kindern undJugendlichen vermitteln. Anlass für das Projekt war ein Unfall am Brüggener Busbahnhof im Januar 2007, bei dem ein zehnjähriger Junge unter einen heranrollenden Bus gestoßen und schwer verletzt worden war. Der Busbahnhof war daraufhin umgebaut worden, auch die Bushaltestelle am Schwalmtaler Schulzentrum wurde mit Schildern und Markierungen "aufgerüstet". Aber "Drängeln und Schubsen im Bus ist ein Dauerthema, das auch bei Elternabenden immer wieder zur Sprache kommt", sagt Silvia Buske, Jugendschutzbeauftragte beim Kreisjugendamt. Die Jugendlichen bestätigen das. "Oft ziehen die Großen die Kleinen von den Sitzen und nehmen ihnen den Platz weg", erzählt Philip (14). "Die Kleineren werden runtergemacht", sagt die gleichaltrige Sarah, "die haben keine Chance." Beate Hake, Teamleiterin bei der SWK, und die Polizei übernahmen das Training der Bus-Scouts. In Rollenspielen lernten die Schüler, wie sie selbstbewusst auftreten und kritische Situationen einschätzen. Sie sollen faires Verhalten im Bus fördern – aber sich nicht selbst in Gefahr bringen. Davor hatten auch Eltern Angst. "Es war nicht leicht, Schüler zu finden, die diese Aufgabe übernehmen wollen", berichtet Buske, "viele fürchteten, bei Streitigkeiten selbst in Visier der Störenfriede zu geraten". Künftig sollen die Bus-Scouts nur im Team auftreten, vier Lehrer sind ständige Ansprechpartner für die Streitschlichter im Bus. Auch die Busfahrer profitieren von der Anwesenheit der Bus-Scouts, sagt Elmar von der Forst von der Kraftverkehr Schwalmtal: "Die Busfahrer tragen enorme Verantwortung. Es ist eine unglaubliche Entlastung für sie zu wissen, dass noch jemand im Bus aufpasst." INFO: Scouts mit Ausweis Seit 2002 bilden die Stadtwerke Krefeld (SWK) Schüler zu so genannten Fahrzeug-Scouts aus. Seitdem durchliefen mehr als 200 Achtklässler von Krefelder und Kempener Schulen die Ausbildung. Die Schüler erhalten Schilder an roten Bändern, die sie sichtbar als Bus-Scouts ausweisen. Außerdem gibt es ein Zertifikat, das die Schüler bei Bewerbungen auch beilegen können. 22.03.2009 Eine chaotische SchulklasseVon Ingrid Flocken, Rheinische Post vom 12.03.2009 Die Theater-AG der Janusz-Korczak-Realschule Waldniel zeigt ihrem Publikum, wie eine Klasse nicht sein soll. „Nie wieder fies" heißt ein Theaterstück mit Musik, das heute und morgen aufgeführt wird.SCHWALMTAL Die Klasse 10a hat schon viele Lehrer vergrault, seit ihre Klassenlehrerin krank geworden ist. Frech, vorlaut und unverschämt sind die Mädchen und Jungen - bis eine schrullige, altmodische Lehrerin das Zepter übernimmt, die erste Woche „überlebt" und die Schüler total umkrempelt. Es gibt diese zehnte Klasse wirklich - sie sitzt auf der Bühne der Aula im Schulzentrum Waldniel, mitten in einem Chaos von überquellenden Papierkörben, ramponierten Tischen und flatterndem Klopapier. Schülerband und Walzer Karten im Sekretariat INFO: Schüler-Theater Aufführungen Die Theater-AG der Janusz-Korczak-Realschule führt das Theaterstück mit Musik „Nie wieder fies" heute, 12. März, und morgen, 13. März, jeweils um 19 Uhr in der Aula der Schulgemeinde Schwalmtal-Waldniel auf. 08.03.2009 Erster Preis bei "Jugend forscht"
Von Frank Schliffke, Rheinische Post vom 04.03.2009Beharrlichkeit gewinntRegionalwettbewerb von „Jugend forscht" und „Schüler experimentieren": drei erste Plätze und ein Sonderpreis für Schüler aus Schwalmtal und Viersen mit Arbeiten aus den Bereichen Geowissenschaften und Technik. KREIS VIERSEN Lucas Dahlke (14) hat mal wieder einen Fahrradständer gebaut. Genauer: Er hat den „innovativen Fahrradständer", mit dem er 2008 am Wettbewerb „Schüler experimentieren" teilnahm, verbessert. Zum Team von der Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal gehörten in diesem Jahr noch Anne Dammer und Sarah Günther. Alle besuchen die 8d. Ihre Erfindung löst ein Problem, wie es überall dort auftritt, wo viele Fahrräder auf kleinem Raum untergebracht werden müssen. Also zum Beispiel an Schulen: Mit dem neuen Ständer können die Räder nicht nur enger nebeneinander gestellt werden. Zusätzlich sind die Räder gegen Umkippen geschützt und können sicher angeschlossen werden. Kampf gegen Speiseöl Die Schwalmtaler waren ebenso Sieger im Bereich Technik wie Roy Sajanthan Kethiswaran (15) aus der 8d des Viersener Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasiums. Seine Idee: Ein Ölabscheider in Form eines Schiffes, das bei Ölkatastrophen auf dem Meer eingesetzt werden kann. Bei der Vorführung im Krefelder Seidenweberhaus mussten seine Modelle den Kampf gegen Speiseöl aufnehmen. Das gelang so gut, dass die Jury unter Peter Popovic aus Krefeld gestern ihn auszeichnete. Auch er fährt zum Landeswettbewerb am 9. Mai in Bochum. Einen dritten Regionalsieger aus der Region gab es im Wettbewerb für die älteren Teilnehmer, „Jugend forscht". Hier geht es am 1. April in Leverkusen in die Landesrunde, der Bundesentscheid findet vom 21. bis 24. Mai in Osnabrück statt. Ann-Kathrin Seeboth (19) aus der 13. Klasse des St.-Wolfhelm-Gymasiums Schwalmtal hatte sich mit der „historisch-genetischen Entwicklung Elmpts" befasst. Ihr Fazit: Mit der Industrialisierung begann der Aufschwung Bauerndorf zur Flächengemeinde mit hohem Pendleranteil. Bei den Zweitplatzierten ist Christian Kotzlowski (19), Klasse 13 des Erasmus-von-Rotterdam-Gymnasiums, mit seiner Arbeit „Untersuchungen zum Entsalzen von Flüssigkeiten mit Hausfrauen-tricks" dabei. Im gleichen Bereich erfolgreich waren Michelle Bihn und Lena Blumenberg aus der 9c der Janusz-Korczak-Realschule, die untersuchten, ob Zimtöl die Schimmelbildung bei Brot verzögert.Der Boden in der Gemarkung Waldniel interessierte Milena Inderfurth (Klasse 13, St. Wolfhelm). Plastik- und Baumwoll-Einkaufstaschen verglichen Larissa Benz und Anna Viell (Klasse 10, St. Wolfhelm). Zweite bei Schüler experimentieren wurden Philipp Quenzel, Frederic Knopf und Tobias Podszus (Städtisches Gymnasium Dülken, Klasse 9), die einen Benzinmotor auf Wasserstoffantrieb mit Treibstoffrückgewinnung umbauten. Dafür erhielten sie einen Sonder-preis der Hochschule Niederrhein. INFO: Viele Sieger Quote Weil es bei den Regionalwettbewerben unterschiedlich viele Teilnehmer gibt, werden den einzelnen Regionen „Siegerquoten" zugeteilt. 27.11.2008 Faire Schule ausgezeichnetRheinische Post vom 22.11.2008Interview mit Wolfgang Kötting, Schulleiter der Janusz-Korczak-Realschule Schwalmtal und der Schülersprecherin Miriam Heynckes (15) und Fabian Peukert (16) über ein Konzept, das Schule machen sollSCHWALMTAL Als erste Schule in NRW wird heute die Janusz-Korczak-Realschule in Waldniel mit dem "Fairness-Siegel" des Instituts für Gewaltprävention ausgezeichnet. Durch viele Angebote konnte sich die Schule dafür qualifizieren: So gibt es neben Streitschlichtergruppen etwa ein Anti-Gewaltkonzept, Projekte zur Suchtvorbeugung und vieles mehr. Schulleiter Wolfgang Kötting und die Schülersprecher Miriam Heynckes (15) und Fabian Peukert (16) erklärten im RP-Gespräch, was eine faire Schule ausmacht. Welche Konflikte treten im Schulleben auf? Und was kann man da machen? Und wenn sich Schüler prügeln? An vielen Schulen gibt es ja mittlerweile Streitschlichter und Anti-Mobbing Konzepte. Gab es früher weniger Streitereien? Kötting Streit und Hänseleien gab es immer. Aber die Qualität ist eine andere geworden: Mit dem Internet und Handy-Videos haben Schüler heute ganz andere Möglichkeiten, andere an den Pranger zu stellen. Diese subtile Art von Gewalt nimmt zu, die neuen Medien machen es möglich. Und es wirkt sich natürlich schlecht auf das Lernen aus, wenn ein Schüler Angst hat, in die Schule zu gehen. Mit dem Fairness-Siegel gibt es nun also keine Streitereien mehr? Vervollständigen Sie bitle den Satz: Ich fühle mich an meiner schule wohl, weil... Kötting ... ich ein engagiertes Lehrerkollegium habe, das weiß, dass es nicht nur auf die kognitiven Fähigkeiten, sondern auf den ganzen Menschen ankommt, weil ich Schüler habe, die sich auf Dinge einlassen können und tolle Eltern, denn ohne die ginge es nicht. Was geschieht mit dem Siegel? Kötting Wir hängen es im Eingangsbereich auf, damit es jeder sehen kann. Aber wir wollen uns auf dieser Auszeichnung natürlich nicht ausruhen. Wir müssen uns weiterentwickeln. Janusz Korczak hat das Kind in den Mittelpunkt gestellt. Daran wollen wir uns halten. ----------------- 25.04.2008 Kinder an die Knollenvon Jan Schnettler, Rheinische Post, 25.04.2008 Zehn Schulen angeschrieben 06.03.2008 Modell zeigt, wie es gehtvon Natascha Becker, Rheinische Post, 06.03.2008 22.10.2007 Schule und Handwerkvon Jochen Smets, Rheinische Post, 22.10.2007 10.05.2007 Kunst fürs stille Örtchenvon Helga Seifert, Rheinische Post, 10.05.2007 19.07.2007 Zwei Schulen im Kreis zählen zu besten in NRWvon Helga Seifert, Rheinische Post, 19.01.2007 SCHWALMTAL/VIERSEN Tüchtig ins Schwitzen gerieten mehr als 200000 Schüler und Schülerinnen landesweit bei den Lernstandserhebungen, die NRW-Schulministerin Barbara Sommer 2005/2006 an rund 2100 Schulen in allen neunten Klassen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik durchführen ließ. Gestern gab das Ministerium die Namen der erfolgreichsten Schulen (zwei Prozent jeder Schulform) bekannt. Im Kreis Viersen zählen dazu die Janusz-Korczak-Realschule in Schwalmtal (Fach Deutsch) und das Bischöfliche Albertus-Magnus-Gymnasium in Viersen-Dülken (Mathematik). Die Nachricht wurde in beiden Schulen mit „verhaltener Freude" und „in aller Bescheidenheit" aufgenommen. 21.12.2006 Gütesiegel für Technikfreaksvon Helga Seifert, Rheinische Post, 21.12.2006 20.07.2006 Zur Erinnerung an die „Zehner"Realschüler bauen Litfass-Säulen, Grenzland-Nachrichten, 20.07.2006 01.01.2006 Dritter Preis beim Fotowettbewerb "Bewegte Schule"http://www.learn-line.nrw.de, Januar 2006 Saubere Schule bewegt 29.11.2005 Preisgekröntes Schulkonzeptvon Helga Seifert, Rheinische Post, 29.11.2005 Der Henkel-Konzern lobte erstmals einen Preis für naturwissenschaftlich-technische Unterrichtskonzepte aus. Die Janusz-Korczak-Realschule aus Schwalmtal erhielt den mit 7500 Euro dotierten zweiten Preis. 16.11.2005 Bestes Gesamtkonzept überzeugte die JuryPresseinformation Henkel KGaA, Corporate Communications, Düsseldorf, 16. November 2005 Die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule aus Duisburg hat den Hugo-Henkel-Preis 2005 gewonnen. Sie siegte damit vor der Janusz-Korczak-Realschule aus Schwalmtal und dem Düsseldorfer Geschwister-Scholl-Gymnasium. Mit dem Hugo-Henkel-Preis 2005 werden schulische Konzepte ausgezeichnet, die die naturwissenschaftliche und technische Bildung an allgemein bildenden Schulen ab Klasse 5 im Regierungsbezirk Düsseldorf fördern. 14.05.2005 „Goede middag“ statt „Bonjour“von Michael Bröcker, Rheinische Post, 14.05.2005 SCHWALMTAL Hier in Waldniel sind es nur zwölf Kilometer bis zur niederländischen Grenze. Frankreich dagegen scheint weit weg, wie ein Land von einem fremden Planeten. „Wann fahre ich schon mal nach Frankreich?", fragt denn auch Philip entgeistert. Der 14-Jährige sitzt im Klassenraum der 8a der Janusz-Korczak-Realschule und schaut aus dem Fenster. „Im Sommer fahre ich erstmal nach Amsterdam." Dann wendet er sich wieder der Aufgabe zu, die Lehrerin Helga Schreinemacher-Wilms ihm im Niederlän disch-Neigungskurs gestellt hat. „Wat heb je gisteren gedaan?", soll er seine Mitschüler fragen. Auf Deutsch: „Was hast Du gestern getan?" Die Antwort kommt akzentfrei vom Tischnachbarn. „Ik heb luiered", sagt Andreas „Ich habe gefaulenzt!". 07.05.2005 Kleiner Prinz und große Teamarbeitvon Nina Mascha Karsch, Rheinische Post, 07.05.2005 SCHWALMTAL „Zeichne mir ein Schaf!" Fordernd streckt sich dem Jungen ein Zeichenblock entgegen, und es beginnt eine merkwürdige Freundschaft. Beim nächtlichen Einbruch in das Lehrerzimmer seiner Schule begegnet ein jugendlicher einem Wesen vom anderen Stern. Mit der Naivität und dem Herzen eines Kindes blickt der kleine außerirdische Besucher auf die Welt - es ist der „kleine Prinz". Gemeinsam macht sich das ungleiche Gespann auf zu einer Reise über verschiedene Planeten. Bei Begegnungen mit Königen und putzwütigen Hausfrauen, gestressten Karriereweibern und ausländerhassenden Radikalen erfahren die beiden viel über Freundschaft, aber auch über Einsamkeit, Misstrauen, Ängste und Träume.Das Stück stammt aus der Feder von Verena Meyer, Theaterpädagogin der Städtischen Bühnen Mönchengladbach-Krefeld. Am 24. Mai hat das Musical „Von großen Leuten und kleinen Prinzen" der Theater AG der Janusz-Korczak-Realschule Premiere. „Die Schüler haben den Text selbst bearbeitet, Dialoge verändert oder auch Szenen neu geschrieben", erzählt Adelheid Klang, die mit Kollegin Sabine Sterck die Theater-AG leitet. Besonders beeindruckt sind die beiden Pädagoginnen von der Eigeninitiative, die ihre zwanzig Schauspielerinnen und -schüler bei den Probenarbeiten an den Tag legen. „Das nimmt selbst für uns völlig neue Dimensionen an." Neben dem Hauptthema des Stücks, der Freundschaft, hat zu diesem Gemeinschaftsgefühl eine weitere Besonderheit beigetragen: Jede Rolle hat zwei Darsteller. „Die Besetzungsteams 1 und 2 sind willkürlich gewählt", stellt Sabine Sterck klar. „Beide Gruppen sind gleichwertig." So sind die sechs Vorstellungen in derAula des Kinderdorfs Bethanien gerecht verteilt: Jedes Ensemble steht steht dreimal auf der Bühne.Bis zur Premiere in knapp drei Wochen gibt es noch viel zutun. Die erste Probe in der Aula „mit Planeten" ist gelaufen. Im Zuschauerraum verteilt stehen vier große Holzpodeste. Mit den neuen Requisiten arbeiten die Neunt- und Zehntklässler an den Szenenübergängen. Auch das natürlich alles doppelt. Zehn Akteure warten geduldig auf das Einsatzkommando von Adelheid Klang: „Besetzung 1 auf ihre Planeten!"Wer das Stück sehen will, hat dazu am Dienstag, 24. Mai, um 15.30 Uhr, 17 Uhr, 18.30 Uhr und 20 Uhr in der Kinderdorf-Aula Gelegenheit. Karten gibt es an der Abendkasse und im Sekretariat der Janusz-Korczak-Realschule, Ruf 02163/31941. Am 25. Mai bietet die Theater-AG um 9 Uhr und um 10.30 Uhr zwei Sondervorstellungen für Schulklassen, für die noch Plätze frei sind (Anmeldung im Sekretariat der Schule).
28.04.2005 Soziale Aktion schmeckt allenvon Pauf Offermanns, Rheinische Post, 28.04.2005 Schüler und Schülerinnen aus den Klassen 7 bis 10 der Waldnieler Janusz-Korczak-Realschule kochen und backen regelmäßig gemeinsam mit Senioren aus dem Waldnieler Altenheim St. Michael. 01.02.2005 Was die Großeltern noch wussten ...
Schwalmtaler Patschel-Kurier Nr. 02/2005 So oder ähnlich könnten die Fotos überschrieben sein, die von Schülern der Janusz-Korczak-Realschule kurz vor Weihnachten ins Seniorenheim Waldniel gebracht wurden. 10.11.2004 Paralympics sind Svens Traumvon Dieter Weber, Rheinische Post, 10.11.2004 Das RP-Marathonteam hat Verstärkung bekommen: Sven Kaiser, ein 15jähriger Niederkrüchtener, stieß hinzu. Allerdings nicht als Läufer: Der junge Mann ist querschnittsgelähmt und bewältigt die Distanz als Handbiker. 14.10.2004 Lions-Quest: Lehrer fortgebildetRheinische Post, 14.10.2004 KREIS VIERSEN (RP) Erwachsen werden ohne Gewalt und Drogen - wie sie dazu ihre Schüler am besten anleiten, das lernten 30 Lehrerinnen und Lehrer des St. Wolfhelm-Gymnasiums und der Realschule in Waldniel sowie der Realschule Süchteln, der Hauptschulen Kaldenkirchen und Dülken und der Schule für Erziehungshilfe des Kreises Viersen in einem Einführungsseminar in der Realschule Waldniel. Gesponsert wurde dieses Einführungsseminar mit 4500 Euro vom Lions-Club Nettetal. Landesweit nahmen bisher schon 2000 Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe 1 an derartigen Seminaren teil. Programm vorgestellt. Beim Lehrgang wurden alle Facetten des Erwachsenwerdens beleuchtet. Die Teilnehmer erfuhren Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen. Sie wurden mit Inhalt und Methodik des Lions-Quest-Programms vertraut gemacht: Fähigkeiten wie Selbstvertrauen, Verantwortungsbewusstsein und Engagement sollen gestärkt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der frühzeitigen Gewalt- und Suchtprävention. Eine von der Universität Bielefeld vorgenommene Bewertung des Programms war kürzlich zu dem Ergebnis gekommen: Jugendliche nehmen eine bewusstere Einstellung zu Suchtmitteln, einschließlich Alkohol und Tabak, ein. Erhöhte Lernbereitschaft. Nicht zuletzt konnten mit den Programmen erhöhte Lernbereitschaft, besseres Gruppenverhalten und Abbau von Aggressionen in den Schulen erreicht werden, so die Studie. 10.09.2004 Juwel mit besten AussichtenRheinische Post, 10.09.2004 NETTETAL (jos) Detlev Saage war schnell klar, was er da für ein Juwel entdeckt hat. Stephanie Hölter hatte ihr Praktikum noch nicht beendet, da hatte sie ihren Ausbildungsplatz bei dem Leuther Metall- und Treppenbau-Spezialisten Saage GmbH + Co. KG schon sicher. Die Ausbildung zur Bürokauffrau ist inzwischen beendet. Anfang Juli bestand die 19-Jährige vor der Handwerkskammer Düsseldorf den letzten Prüfungsteil ebenso bravourös wie die vorangegangenen. Die hohe Meinung, die ihr Chef und ihre Kollegen von ihr haben, bestätigte sie eindrucksvoll: 1,5 lautet die Gesamtnote. Überflüssig zu erwähnen, dass Saage sie mit Kusshand übernahm. Saage hat schon viele Azubis kommen und gehen sehen. Sein Unternehmen gilt als größter Ausbildungsbetrieb in den Innungsbereichen Viersen und Mönchengladbach. Zwölf Azubis sind es derzeit in der Werkstatt, stets ein bis zwei im Büro. Die meisten seiner Mitarbeiter hat Saage selbst herangezogen. "Stephanie konnte von Anfang an selbstständig arbeiten", lobt der Chef. Heute ist sie schon verantwortlich für den Einkauf in den beiden Teilbereichen Saage Biegetechnik und Saage Treppenbau. Die 19-Jährige, die an der Realschule Waldniel ihre Mittlere Reife gemach und vom Arbeitsamt über Ausbildungschancen bei Saage erfahren hat, gibt die Komplimente zurück. "Das Arbeitsklima ist toll". schwärmt sie und klingt dabei nicht, als sage sie das dem neben ihr sitzenden Chef zum Gefallen. Mit der Übernahme ins Saage-Büro team sei "ein Traum in Erfüllung gegangen". Damit sieht sich die ehrgeizige Stephanie, die von klein auf im elterlichen LandwirtschaftsLohnunternehmen mitarbeitete, aber noch nicht am Ziel. "Ich will weiter lernen, auch nach der Prüfung." In den technischen Bereich hat sie schon hineingeschnuppert. "Das hat Spaß gemacht." |
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